Pallade Veneta - Sieg nach Verlängerung: Köln schafft Ausgleich

Sieg nach Verlängerung: Köln schafft Ausgleich


Sieg nach Verlängerung: Köln schafft Ausgleich
Sieg nach Verlängerung: Köln schafft Ausgleich / Foto: Maximilian Koch - picture-alliance/SID

Die Kölner Haie haben im Playoff-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) den erneuten Ausgleich gegen die Eisbären Berlin geschafft. Der Hauptrundensieger setzte sich am Mittwochabend in einem wilden Schlagabtausch mit 4:3 (1:1, 2:1, 0:1, 1:0) nach Verlängerung gegen den Titelverteidiger durch und stellte in der Best-of-seven-Serie auf 2:2. Im vierten Duell gewann damit zum vierten Mal das Heimteam, Spiel fünf findet am Freitag (19.30 Uhr/MagentaSport) in der Hauptstadt statt.

Textgröße ändern:

Köln legte vor 18.600 Zuschauern einen Blitzstart hin, nach nur 42 Sekunden traf Frederik Storm. Mit der Führung im Rücken drückte der KEC auf den zweiten Treffer, scheiterte dabei aber mehrmals am Pfosten. Statt 2:0 stand es dann plötzlich 1:1, Ty Ronning (14.) erzielte in Überzahl das erste Tor für die Gäste.

Im zweiten Drittel erwischten die Berliner den perfekten Auftakt. Nationalspieler Kai Wissmann brachte den Rekordmeister nach 20 Sekunden erstmals in Führung (21.). Doch Tanner Kero (24.) und Dominik Bokk mit seinem vierten Playoff-Tor (33.) drehten das Spiel wieder. Bitter für die Eisbären: Torhüter Jake Hildebrand verletzte sich beim dritten Gegentreffer und musste ausgewechselt werden.

Die Gäste erholten sich von diesen Rückschlägen, drückten auf das 3:3 - und belohnten sich in Überzahl durch Liam Kirk (52.). In der Verlängerung sorgte Bokk mit seinem zweiten Treffer (78.) für die Entscheidung.

Im zweiten Halbfinale führen die Adler Mannheim 3:1 gegen Red Bull München. Spiel fünf steigt am Freitag (19.00 Uhr/MagentaSport) in Mannheim.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Marokko geknickt: "Müssen Köpfe hochnehmen"

Der vom Elfmeterpunkt schier unüberwindbare Yassine Bounou schlich mit Tränen in den Augen vom Platz, Achraf Hakimi und Brahim Díaz standen wie versteinert in der Mitte des Stadions von Foxborough: Der Traum vom zweiten WM-Halbfinaleinzug in Folge ist jäh geplatzt für Marokkos Fußballer, Titelfavorit Frankreich mit seiner Starpower war im Viertelfinale zu stark, mit 0:2 (0:0) war der Afrikameister letztlich noch gut bedient.

Schlag auf die Ferse, aber: Mbappé "geht es gut"

Den Elfmeter verschossen, den Sieg vergoldet und den Knöchel verletzt? Nach dem Einzug ins Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft kann die französische Nationalmannschaft weiter mit ihrem Starstürmer Kylian Mbappé planen. Der 27-Jährige wurde beim 2:0 (0:0) gegen Marokko mit Schmerzen ausgewechselt. Nach dem Schlusspfiff hüpfte er allerdings jubelnd über den Platz - und gab Entwarnung.

Traumtor nach Elfmeter-Patzer: Mbappé lässt Frankreich jubeln

Traumtor nach Elfmeter-Patzer: Kylian Mbappé hat Top-Favorit Frankreich bei der Fußball-WM als erstes Team ins Halbfinale geführt. Nach einem wunderschönen Schlenzer seines Superstürmers besiegte das französische Starensemble Afrikameister Marokko in einem einseitigen Spiel mit 2:0 (0:0) und kann nun Geschichte schreiben. Der Traum vom dritten WM-Titel nach 1998 und 2018 lebt.

Nach Sturz in Gelb: Träen muss bei Tour aufgeben

Tragisches Ende einer Traum-Tour für Torstein Träen: Nach zwei Etappen im Gelben Trikot und einem folgenschweren Sturz ist die Frankreich-Rundfahrt für den Überraschungsmann aus Norwegen vorbei. Wie sein Team Uno-X Mobility am Donnerstagabend mitteilte, erlitt Träen bei seinem Crash auf der Tourmalet-Abfahrt eine Gehirnerschütterung sowie mehrere Rippenbrüche. Der 30-Jährige wird somit nicht beim siebten Teilstück am Start stehen.

Textgröße ändern: