Pallade Veneta - "War blöd von mir": Nagelsmann entschuldigt sich bei Undav

"War blöd von mir": Nagelsmann entschuldigt sich bei Undav


"War blöd von mir": Nagelsmann entschuldigt sich bei Undav
"War blöd von mir": Nagelsmann entschuldigt sich bei Undav / Foto: Fabrice COFFRINI - SID

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat sich nach unglücklichen Aussagen über Deniz Undav beim Nationalstürmer entschuldigt - auch auf Anraten seiner Ehefrau. "Es war nicht richtig und war auch in der Schärfe für die Öffentlichkeit viel zu forsch", berichtet Nagelsmann in der Talk-Reihe "Bestbesetzung" bei MagentaTV (Ausstrahlung um 19.00 Uhr) und betont: "Da habe ich gesagt: 'War blöd von mir, tut mir leid.'"

Textgröße ändern:

Diese Erkenntnis sei auch im Dialog mit seiner Frau Lena gereift. "Sie ist ein Mensch, der mich super reflektiert, der mir natürlich auch ins Gesicht sagt, wenn irgendwas nicht gut war. Beispiel Deniz Undav. Ich habe ihr gesagt, ich werde ihn anrufen, und dann hat sie gesagt: Ja, das rate ich dir auch. So kann man es zusammenfassen", sagt Nagelsmann.

Der Bundestrainer hatte am Rande der jüngsten Länderspiel-Maßnahme mit Partien gegen die Schweiz (4:3) und Ghana (2:1) immer wieder über die Jokerrolle des formstarken Stuttgarter Angreifers Undav reden müssen. Nachdem der VfB-Profi den Sieg über die Afrikaner als Einwechselspieler in "seinem" Stadion sichergestellt hatte, mäkelte Nagelsmann unter anderem: "Wenn er vorher 70 Minuten marschiert, weiß ich nicht, ob er ihn so reinmacht. Es war schon ein langer Schritt, der nach 70 Minuten – auch im Hinblick auf den Sommer bei 42 Grad – für ihn schwierig sein kann."

Diese Aussage bereue er nun. "Es war ein unnötiger Satz, für den ich mich auch direkt am nächsten Tag bei Deniz entschuldigt habe. Das hat er Gott sei Dank angenommen und es ist auch alles in bester Ordnung zwischen uns." Er habe sich "in dem Moment einfach ein bisschen triggern lassen von sehr vielen Nachfragen zu ein und demselben Thema".

Undav, den Nagelsmann mit Blick auf die WM als "Herausforderer" sieht, habe gezeigt, dass er "als Joker eine gute Rolle spielen kann". An dieser Rolle könne sich jedoch "immer auch etwas ändern. Aber das betrifft nicht nur Deniz, sondern alle Spieler."

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien

Der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anvisierte Sturz Gianni Infantinos wird immer unwahrscheinlicher. Die asiatische Konföderation AFC vollzog im FIFA-Machtkampf eine Kehrtwende und sicherte dem Präsidenten des Weltverbandes ihre Unterstützung für die Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko zu. Die AFC hatte sich zunächst mit der UEFA und dem Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) gegen Infantinos inzwischen gescheitertes Investorenvorhaben ausgesprochen.

Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister

Leon Draisaitl war kaum zu halten, sein kongenialer Partner Connor McDavid ebenfalls - und doch mussten die Edmonton Oilers bis ins Penaltyschießen, um den Meister Carolina Hurricanes zu besiegen. 6:5 nach Shootout hieß es am Ende einer denkwürdigen NHL-Partie, in welcher der deutsche Eishockeystar und McDavid jeweils fünf Scorerpunkte sammelten. Beide trafen zweimal und lieferten drei Assists.

Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin/Texas die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem am Wochenende der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Urteil im Maradona-Prozess am 22. Dezember

Im Prozess um den Tod der argentinischen Fußballlegende Diego Maradona wird das Urteil am 22. Dezember verkündet. Das gab das zuständige Gericht am Donnerstag nach rund sechs Monaten Verhandlungsdauer bekannt. Sieben Mitarbeiter des medizinischen Teams des Weltmeisters von 1986 sind angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, durch fahrlässiges Handeln zum Tod Maradonas beigetragen zu haben.

Textgröße ändern: