Pallade Veneta - Freiburger Fiesta in Spanien: SC erstmals im Halbfinale

Freiburger Fiesta in Spanien: SC erstmals im Halbfinale


Freiburger Fiesta in Spanien: SC erstmals im Halbfinale
Freiburger Fiesta in Spanien: SC erstmals im Halbfinale / Foto: MIGUEL RIOPA - SID

Freiburger Fiesta in Spanien: Der bärenstarke SC Freiburg hat mit dem ersten Einzug in ein Europacup-Halbfinale den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte perfekt gemacht. Die beeindruckenden Breisgauer gewannen im Viertelfinal-Rückspiel der Europa League 3:1 (2:0) bei Celta Vigo. Im Hinspiel hatte sich der SC mit 3:0 durchgesetzt.

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Igor Matanovic per Traumtor (33.) sowie Yuito Suzuki (39. und 50.) trafen für den Sportclub. Das Tor durch Williot Swedberg (90+1.) war zu wenig für die Spanier. In der Vorschlussrunde trifft Freiburg entweder auf die Spanier von Betis Sevilla oder Sporting Braga aus Portugal. Der SC muss zunächst am 30. April auswärts ran, eine Woche später steigt das Rückspiel. Am Sonntag treffen die Breisgauer in der Bundesliga auf den 1. FC Heidenheim, am Donnerstag kommender Woche steht das Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart an.

"Wir wollen uns nicht hinten rein stellen und Angsthasenfußball spielen", sagte Matanovic vor der Partie. Es werde noch "sehr tricky", mutmaßte Trainer Julian Schuster, der am Mittwoch seinen 41. Geburtstag feierte: "Ein Schritt weniger und es geht in eine andere Richtung. Deshalb darf es nicht weniger werden, und wir müssen richtig scharf sein."

In den ersten Minuten setzten Schusters Schützlinge die Vorgabe des Trainers um. Vigo kam mit Wucht, die Breisgauer hielten dagegen. Nach einer Viertelstunde war vor beiden Toren noch nichts passiert. Die Freiburger, bei denen Patrick Osterhage und Max Rosenfelder fehlten, machten einen starken Eindruck.

Auch Mitte der ersten Hälfte überzeugten die Gäste mit ihrer disziplinierte Spielweise und großer Zweikampfstärke. Der SC hatte in dieser Phase alles im Griff. Vigo versuchte es immer wieder mit hartem Einsteigen, die Freiburger blieben dennoch stabil. Bei den Gastgebern machte sich zunehmend Frust breit.

Der wurde noch größer, als Matanovic nach rund einer halben Stunde spektakulär per Direktabnahme aus rund 20 Metern traf. Alles lief für den Sport-Club nach Wunsch. Die Freiburger wurden immer selbstbewusster, der Japaner Suzuki erhöhte nach starker Kombination mit Niklas Beste noch vor dem Ende der ersten Halbzeit.

"Freiburg hat Celta Vigo in Schach gehalten. Diese Messe ist gelesen", sagte Rekordnationalspieler Lothar Matthäus in der Pause bei RTL: "Fünf Tore Vorsprung und diese Überlegenheit, diese Kontrolle - das lässt sich der SC Freiburg nicht mehr nehmen."

Zu Beginn des zweiten Durchgangs versuchte Celta noch einmal alles. Die kalte Dusche kam aber prompt, Suzuki war erneut erfolgreich. In der 58. Minute traf der eingewechselte Derry Scherhant den Pfosten. Danach schaltete der SC einen Gang zurück. Schuster nahm mehrere Leistungsträger vom Platz, Torhüter Noah Atubolu konnte sich mehrfach auszeichnen.

O.Mucciarone--PV

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