Pallade Veneta - Saudi-Arabien: Renard verkündet Entlassung als Nationaltrainer

Saudi-Arabien: Renard verkündet Entlassung als Nationaltrainer


Saudi-Arabien: Renard verkündet Entlassung als Nationaltrainer
Saudi-Arabien: Renard verkündet Entlassung als Nationaltrainer / Foto: MAHMUD HAMS - SID

Sein erneutes Aus bei Saudi-Arabiens Fußball-Nationalmannschaft hat Hervé Renard kurzerhand selbst verkündet. "Ja", sagte der Franzose der Nachrichtenagentur AFP, der Verband habe ihn rund zwei Monate vor dem Start der WM in den USA, Mexiko und Kanada von seinem Job als Nationaltrainer entbunden. Die zweite Amtsperiode des 57-Jährigen beim dreimaligen Gewinner der Asienmeisterschaft geht damit nach 18 Monaten zu Ende.

Textgröße ändern:

"So ist der Fußball. Saudi-Arabien hat sich sieben Mal für die Weltmeisterschaft qualifiziert, davon zwei Mal mit mir", erklärte Renard. "Und es gibt nur einen einzigen Trainer, der sowohl die Qualifikation als auch die Weltmeisterschaft geschafft hat, und das bin ich, im Jahr 2022. Zumindest bleibt mir dieser Stolz".

Renard hatte die Saudis erstmals 2019 übernommen und zur Endrunde 2022 in Katar geführt. Bei ihrer insgesamt sechsten WM-Teilnahme schied die Mannschaft als Gruppenletzter der Vorrunde aus, Renard wurde nur einige Wochen später seines Amtes enthoben. Im Oktober 2024 kehrte er in seine alte Rolle zurück - als Nachfolger seines eigenen Nachfolgers Roberto Mancini.

AFP-Informationen zufolge soll der ehemalige griechische Nationalspieler Georgios Donis die Mannschaft beim Großevent in Nordamerika, das erstmals mit 48 Nationen ausgetragen wird, betreuen. In der Gruppe H trifft der Ausrichter der Endrunde 2034 auf Uruguay, Spanien und Kap Verde.

H.Lagomarsino--PV

Empfohlen

FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien

Der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anvisierte Sturz Gianni Infantinos wird immer unwahrscheinlicher. Die asiatische Konföderation AFC vollzog im FIFA-Machtkampf eine Kehrtwende und sicherte dem Präsidenten des Weltverbandes ihre Unterstützung für die Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko zu. Die AFC hatte sich zunächst mit der UEFA und dem Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) gegen Infantinos inzwischen gescheitertes Investorenvorhaben ausgesprochen.

Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister

Leon Draisaitl war kaum zu halten, sein kongenialer Partner Connor McDavid ebenfalls - und doch mussten die Edmonton Oilers bis ins Penaltyschießen, um den Meister Carolina Hurricanes zu besiegen. 6:5 nach Shootout hieß es am Ende einer denkwürdigen NHL-Partie, in welcher der deutsche Eishockeystar und McDavid jeweils fünf Scorerpunkte sammelten. Beide trafen zweimal und lieferten drei Assists.

Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin/Texas die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem am Wochenende der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Urteil im Maradona-Prozess am 22. Dezember

Im Prozess um den Tod der argentinischen Fußballlegende Diego Maradona wird das Urteil am 22. Dezember verkündet. Das gab das zuständige Gericht am Donnerstag nach rund sechs Monaten Verhandlungsdauer bekannt. Sieben Mitarbeiter des medizinischen Teams des Weltmeisters von 1986 sind angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, durch fahrlässiges Handeln zum Tod Maradonas beigetragen zu haben.

Textgröße ändern: