Pallade Veneta - Souveräner Sieg gegen Münster: Schalker Aufstieg rückt näher

Souveräner Sieg gegen Münster: Schalker Aufstieg rückt näher


Souveräner Sieg gegen Münster: Schalker Aufstieg rückt näher
Souveräner Sieg gegen Münster: Schalker Aufstieg rückt näher / Foto: Maximilian Koch - picture-alliance/Maximilian Koch/SID

Schalke 04 kann nach drei Jahren in der Zweitklassigkeit allmählich die Feier zur Rückkehr in die Fußball-Bundesliga planen. 1058 Tage nach dem fünften Abstieg der Vereinsgeschichte machten die Königsblauen mit dem souveränen 4:1 (2:0) gegen den Tabellenletzten Preußen Münster den nächsten großen Schritt zum Wiederaufstieg.

Textgröße ändern:

Kapitän Kenan Karaman mit seinem 13. Saisontreffer (36.), ein Eigentor von Jannis Heuer (45.), Adil Aouchiche mit seinem Debüt-Treffer (50.) und Moussa Sylla (66.) sicherten der Mannschaft von Trainer Miron Muslic den elften Heimsieg der Saison. Für Münster traf Shin Yamada (82.). Vier Runden vor Schluss wuchs nach dem zehnten Spiel in Folge ohne Niederlage der Schalker Vorsprung vor dem Relegationsplatz auf sechs Punkte. Bereits in zwei Wochen am 2. Mai gegen Fortuna Düsseldorf könnten die Gelsenkirchener den Aufstieg perfekt machen.

Schalke, wieder mit dem zuletzt gesperrten Karaman, aber weiter ohne die bosnischen WM-Fahrer Edin Dzeko und Nikola Katic, begann furios. Karaman (5.) und Soufiane El-Faouzi (10.) verfehlten mit Schüssen knapp das Tor. Dann rettete Preußen-Keeper Johannes Schenk bei Kopfbällen von Karaman (13.) und Timo Becker (14.) in höchster Not.

Danach verteidigte Münster konzentrierter, Schalke tat sich plötzlich schwer, Räume zu finden - bis Karaman nach Flanke von Dejan Ljubicic per Kopf zum 1:0 traf. Nach einer Ecke von Aouchiche lenkte Heuer den Ball mit dem Kopf ins eigene Tor. Beim 3:0 patzte der zuvor so starke Schenk. Dann legte auch noch Dzeko-Ersatz Sylla nach.

Am Vorabend hatten die Verfolger Hannover 96 und SC Paderborn beim 1:1 (0:1) die Punkte geteilt - und sich anschließend gemeinsam geärgert. "Ein Punkt ist zu wenig für das, was wir heute geleistet haben", befand SC-Kapitän Felix Götze bei Nitro, "das war auf jeden Fall unser bestes Auswärtsspiel." Götze selbst hatte die Gäste in Führung gebracht (40.), Benjamin Källman glich aus (78.).

"Heute wollten wir gewinnen, das haben wir nicht geschafft", sagte 96-Trainer Christian Titz, "jetzt schütteln wir uns, besprechen das und wollen nächste Woche auswärts wieder drei Punkte holen." Bereits am Freitag hatte sich die SV Elversberg nach dem 1:2 gegen Schalke mit einem lockeren 3:0 (1:0) gegen den Karlsruher SC zurückgemeldet, die Saarländer liegen nun wieder hinter Paderborn auf dem Relegationsplatz.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien

Der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anvisierte Sturz Gianni Infantinos wird immer unwahrscheinlicher. Die asiatische Konföderation AFC vollzog im FIFA-Machtkampf eine Kehrtwende und sicherte dem Präsidenten des Weltverbandes ihre Unterstützung für die Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko zu. Die AFC hatte sich zunächst mit der UEFA und dem Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) gegen Infantinos inzwischen gescheitertes Investorenvorhaben ausgesprochen.

Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister

Leon Draisaitl war kaum zu halten, sein kongenialer Partner Connor McDavid ebenfalls - und doch mussten die Edmonton Oilers bis ins Penaltyschießen, um den Meister Carolina Hurricanes zu besiegen. 6:5 nach Shootout hieß es am Ende einer denkwürdigen NHL-Partie, in welcher der deutsche Eishockeystar und McDavid jeweils fünf Scorerpunkte sammelten. Beide trafen zweimal und lieferten drei Assists.

Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin/Texas die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem am Wochenende der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Urteil im Maradona-Prozess am 22. Dezember

Im Prozess um den Tod der argentinischen Fußballlegende Diego Maradona wird das Urteil am 22. Dezember verkündet. Das gab das zuständige Gericht am Donnerstag nach rund sechs Monaten Verhandlungsdauer bekannt. Sieben Mitarbeiter des medizinischen Teams des Weltmeisters von 1986 sind angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, durch fahrlässiges Handeln zum Tod Maradonas beigetragen zu haben.

Textgröße ändern: