Pallade Veneta - Draisaitl vor NHL-Comeback: "Fühle mich gut"

Draisaitl vor NHL-Comeback: "Fühle mich gut"


Draisaitl vor NHL-Comeback: "Fühle mich gut"
Draisaitl vor NHL-Comeback: "Fühle mich gut" / Foto: ETHAN MILLER - SID

Eishockeystar Leon Draisaitl könnte bereits im ersten Playoff-Spiel der Edmonton Oilers sein NHL-Comeback nach fünfwöchiger Verletzungspause geben. "Ich fühle mich gut", sagte der 30-Jährige nach dem letzten Training vor dem Achtelfinalauftakt in der Nacht zu Dienstag (4.00 Uhr) gegen die Anaheim Ducks und ergänzte mit Blick auf den Spieltag: "Mal schauen, wie es sich morgen anfühlt. Dann werden wir entscheiden."

Textgröße ändern:

Der Kölner hatte sich beim 3:1-Sieg gegen Nashville am 15. März am Knie verletzt, der Klub sprach offiziell von einer "Unterkörperverletzung". Zur Behandlung flog Draisaitl sogar nach München zu Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, dem ehemaligen Mannschaftsarzt des FC Bayern und des Fußball-Nationalteams.

"Unsere medizinische Abteilung hat großartige Arbeit geleistet. Sie sind geduldig mit mir geblieben und haben sich um alle Details gekümmert", sagte Draisaitl, der die letzten 14 Spiele der Hauptrunde verpasste, und gab zu: "Es gibt viele einsame Momente, wenn man verletzt ist und das Team auswärts unterwegs ist. Man muss sich alleine durchbeißen."

Sein Trainer Kris Knoblauch hatte den Zeitpunkt des Comebacks noch offen gelassen, Draisaitl könnte "für Spiel eins, für Spiel drei oder erst für Spiel fünf" fit sein. Der beste NHL-Torschütze der letzten zehn Jahre freut sich auf den nächsten Anlauf auf den Stanley Cup: "Es ist die beste Zeit des Jahres. Es gibt nichts Vergleichbares - die Atmosphäre, die Intensität, die Bedeutung. Das Adrenalin nimmt eine Menge der Schmerzen weg. Ich genieße diese Jahreszeit."

Edmonton hatte in den vergangenen beiden Jahren jeweils die Finalserie gegen die Florida Panthers verloren, der Titelverteidiger verpasste diesmal die Playoffs. Die Oilers fiebern dem ersten Stanley-Cup-Triumph seit 1990 entgegen.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien

Der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anvisierte Sturz Gianni Infantinos wird immer unwahrscheinlicher. Die asiatische Konföderation AFC vollzog im FIFA-Machtkampf eine Kehrtwende und sicherte dem Präsidenten des Weltverbandes ihre Unterstützung für die Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko zu. Die AFC hatte sich zunächst mit der UEFA und dem Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) gegen Infantinos inzwischen gescheitertes Investorenvorhaben ausgesprochen.

Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister

Leon Draisaitl war kaum zu halten, sein kongenialer Partner Connor McDavid ebenfalls - und doch mussten die Edmonton Oilers bis ins Penaltyschießen, um den Meister Carolina Hurricanes zu besiegen. 6:5 nach Shootout hieß es am Ende einer denkwürdigen NHL-Partie, in welcher der deutsche Eishockeystar und McDavid jeweils fünf Scorerpunkte sammelten. Beide trafen zweimal und lieferten drei Assists.

Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin/Texas die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem am Wochenende der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Urteil im Maradona-Prozess am 22. Dezember

Im Prozess um den Tod der argentinischen Fußballlegende Diego Maradona wird das Urteil am 22. Dezember verkündet. Das gab das zuständige Gericht am Donnerstag nach rund sechs Monaten Verhandlungsdauer bekannt. Sieben Mitarbeiter des medizinischen Teams des Weltmeisters von 1986 sind angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, durch fahrlässiges Handeln zum Tod Maradonas beigetragen zu haben.

Textgröße ändern: