Pallade Veneta - Nowitzki in Hall of Fame der FIBA aufgenommen

Nowitzki in Hall of Fame der FIBA aufgenommen


Nowitzki in Hall of Fame der FIBA aufgenommen
Nowitzki in Hall of Fame der FIBA aufgenommen / Foto: ODD ANDERSEN - SID

Deutschlands Basketball-Ikone Dirk Nowitzki ist feierlich in die Hall of Fame des Weltverbandes FIBA aufgenommen worden. Bei der Zeremonie am Dienstagabend in Berlin erhielt der NBA-Champion von 2011 neben sieben weiteren Größen des Sports seinen Platz in der Ruhmeshalle. Er ist damit der zweite Deutsche nach Detlef Schrempf.

Textgröße ändern:

"Ich bin froh, hier zu sein. Es ist eine absolute Ehre", sagte Nowitzki in seiner Dankesrede bei der Zeremonie am Dienstagabend in der Hauptstadt. In seiner Ansprache, bei welcher der Teleprompter zeitweise versagte und Nowitzki vom Handy ablesen musste, dankte er unter anderem seinem Vater Jörg-Werner und Mutter Helga: "Ihr wart die besten Eltern, die man sich vorstellen kann."

Präsident Ingo Weiss vom Deutschen Basketball Bund (DBB) lobte Nowitzki derweil über alle Maßen. "Dirk ist erstens ein extrem guter Sportler, der alles erreicht hat, was man erreichen kann. Er ist immer auf dem Boden geblieben, ein feiner Kerl und ein guter Freund." Nowitzki, so Weiss weiter, sei "ein absoluter Leuchtturm im Basketball."

Neben Nowitzki wurden in der Hauptstadt auch noch die frühere Ausnahmespielerin Sue Bird aus den USA, Celine Dumerc (Frankreich), Hidayet Türkoglu (Türkei), Clarisse Machanguana (Mosambik), Wang Zhizhi (China) und Ismenia Pauchard (Chile/posthum) und Ludwik Mietta-Mikolajewicz (Polen) als Trainer mit der besonderen Ehrung bedacht.

Nowitzki hatte mit der deutschen Nationalmannschaft 2002 Bronze bei der WM in den USA und Silber bei der EM 2005 in Serbien gewonnen. Bei beiden Turnieren war der Würzburger auch zum wertvollsten Spieler (MVP) gewählt worden. Bereits 2023 war der heute 47-Jährige in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame in den USA eingeführt worden, in der ebenfalls Größen des Weltbasketballs geehrt werden.

Nowitzki hatte seine aktive Karriere bei den Dallas Mavericks im Jahr 2019 beendet. Sein letztes Spiel für die Nationalmannschaft hatte er bereits im Rahmen der Europameisterschaft 2015 absolviert.

F.Amato--PV

Empfohlen

FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien

Der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anvisierte Sturz Gianni Infantinos wird immer unwahrscheinlicher. Die asiatische Konföderation AFC vollzog im FIFA-Machtkampf eine Kehrtwende und sicherte dem Präsidenten des Weltverbandes ihre Unterstützung für die Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko zu. Die AFC hatte sich zunächst mit der UEFA und dem Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) gegen Infantinos inzwischen gescheitertes Investorenvorhaben ausgesprochen.

Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister

Leon Draisaitl war kaum zu halten, sein kongenialer Partner Connor McDavid ebenfalls - und doch mussten die Edmonton Oilers bis ins Penaltyschießen, um den Meister Carolina Hurricanes zu besiegen. 6:5 nach Shootout hieß es am Ende einer denkwürdigen NHL-Partie, in welcher der deutsche Eishockeystar und McDavid jeweils fünf Scorerpunkte sammelten. Beide trafen zweimal und lieferten drei Assists.

Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin/Texas die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem am Wochenende der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Urteil im Maradona-Prozess am 22. Dezember

Im Prozess um den Tod der argentinischen Fußballlegende Diego Maradona wird das Urteil am 22. Dezember verkündet. Das gab das zuständige Gericht am Donnerstag nach rund sechs Monaten Verhandlungsdauer bekannt. Sieben Mitarbeiter des medizinischen Teams des Weltmeisters von 1986 sind angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, durch fahrlässiges Handeln zum Tod Maradonas beigetragen zu haben.

Textgröße ändern: