Pallade Veneta - VfB hofft auf "schlechten" Bayern-Tag im Finale

VfB hofft auf "schlechten" Bayern-Tag im Finale


VfB hofft auf "schlechten" Bayern-Tag im Finale
VfB hofft auf "schlechten" Bayern-Tag im Finale / Foto: THOMAS KIENZLE - SID

1:2, 0:5, 2:4 - die Bilanz in dieser Saison gegen den FC Bayern schenkt zwar kaum Hoffnung, dennoch fiebern die Titelverteidiger des VfB Stuttgart dem DFB-Pokalfinale entgegen. "Ich freue mich, dass es die Bayern sind", versicherte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß am ARD-Mikrofon, und ohnehin: "Ein Pokalsieg im Finale gegen die Bayern, da geht nichts mehr drüber. Jetzt haben wir die Chance."

Textgröße ändern:

In der Liga hatten die Schwaben gegen den deutschen Rekordmeister keine gute Figur abgegeben, dazu gab es die Niederlage im Supercup vor dem Saisonbeginn. Nach dem Halbfinalkrimi gegen den SC Freiburg (2:1 n.V.) war das Hoeneß vorerst egal. "Wir wissen, wer da auf der anderen Seite ist, aber darüber mache ich mir jetzt keine Gedanken", sagte der 43-Jährige vor dem Finale am 23. Mai in Berlin.

Da Stuttgart durch den eigenen und sowie den Finaleinzug der Bayern mindestens die Qualifikation für die Europa League sicher hat, rief Hoeneß für den Ligaendspurt den "vollen Angriff" auf die Champions League aus. Ein erneuter Triumph im DFB-Pokal würde die Saison krönen. "Wir wollen auf jeden Fall mit dem Pokal wieder nach Stuttgart kommen", kündigte Nationalspieler Angelo Stiller an.

Nur wie sollen die Münchner im vierten Anlauf gepackt werden? "Es ist auf jeden Fall alles möglich in so einem K.o.-Spiel. Es gibt kein Rückspiel, es kann alles passieren", sagte Angreifer Deniz Undav - und äußerte die leise Hoffnung, "dass die Bayern einen schlechten Tag haben und wir den besseren Tag".

F.Dodaro--PV

Empfohlen

Freiburger Schiri-Frust: "Eine Frechheit"

Deniz Undav hatte Mitleid mit dem SC Freiburg. Natürlich überwog beim Nationalstürmer des VfB Stuttgart die Freude über den Einzug ins DFB-Pokalfinale. Doch ein aberkanntes Tor der Freiburger zu Beginn der Verlängerung beim 2:1 (1:1) im Halbfinale am Donnerstagabend irritierte selbst Undav als Profiteur.

NHL-Playoffs: Niederlagen für Sturm und Stützle

Der frühere Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm ist mit den Boston Bruins in den Playoffs der nordamerikanischen Profiliga NHL wieder in Rückstand geraten, Nationalspieler Tim Stützle steht nach der nächsten Niederlage mit den Ottawa Senators sogar schon vor dem Aus. Während Sturms Franchise nach dem 1:3 zu Hause gegen die Buffalo Sabres in der Best-of-Seven-Serie mit 1:2 zurückliegt, darf sich Stützles Ottawa nach dem 1:2 gegen die Carolina Hurricanes beim Stand von 0:3 keine Pleite mehr erlauben.

NBA-Playoffs: Schröder verliert Spiel drei mit Cleveland

Dennis Schröder hat mit den Cleveland Cavaliers in den Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA den ersten Rückschlag hinnehmen müssen. Die Franchise des deutschen Welt- und Europameisters unterlag in Spiel drei der ersten Runde 104:126 bei den Toronto Raptors. Die ersten beiden Partien hatten Schröder und Co. jeweils zu Hause für sich entschieden, in der Best-of-Seven-Serie steht es damit noch 2:1 für die Cavaliers.

Außenminister Rubio: Iran bei der WM willkommen

Inmitten der Spekulationen um ein mögliches WM-Nachrücken des viermaligen Weltmeisters Italien hat US-Außenminister Marco Rubio Irans Fußball-Nationalmannschaft die Teilnahme an der Endrunde im Sommer zugesichert. Die Spieler seien in den USA willkommen, sagte Rubio am Donnerstag im Oval Office.

Textgröße ändern: