Pallade Veneta - Doppelpack Schick: Leverkusen gewinnt Derby in Köln

Doppelpack Schick: Leverkusen gewinnt Derby in Köln


Doppelpack Schick: Leverkusen gewinnt Derby in Köln
Doppelpack Schick: Leverkusen gewinnt Derby in Köln / Foto: © FIRO/SID

Bayer Leverkusen hat im engen Rennen um die Champions League in der Fußball-Bundesliga vorgelegt. Am viertletzten Spieltag gewann das Team von Trainer Kasper Hjulmand das Derby beim rheinischen Nachbarn 1. FC Köln mit 2:1 (1:0) - und vergrößerte damit gleichzeitig noch einmal die Abstiegssorgen der Kölner.

Textgröße ändern:

Patrik Schick sorgte vor 50.000 Zuschauern in Müngersdorf mit einem strittigen Handelfmeter (43.) und nach einem Konter (52.) für die Treffer der Leverkusener. Köln kassierte nach fünf Spielen ohne Niederlage dagegen die erste Pleite unter Interimstrainer René Wagner - und muss im Tabellenkeller weiter zittern. Daran änderte auch der Treffer von Luca Waldschmidt (78.) nichts.

Drei Tage nach dem Halbfinal-Aus im DFB-Pokal gegen den FC Bayern (0:2) wechselte Hjulmand lediglich auf zwei Positionen. Torhüter Janis Blaswich und Montrell Culbreath rotierten für die angeschlagenen Mark Flekken und Lucas Vázquez in die erste Elf. Das Derby komme zur "richtigen Zeit", hatte Hjulmand im Vorfeld betont: "Wir haben noch vier Spiele und wir müssen diese vier Spiele gewinnen."

Den deutlich besseren Start erwischten jedoch die Gastgeber. Ohne den verletzten Zielspieler Ragnar Ache lauerte Said El Mala vorne auf schnelle Umschaltmomente. Einen ersten Fehlpass von Jarell Quansah im Spielaufbau konnte der Kölner Shootingstar nicht verwerten (3.), Jakub Kaminski (4.), erneut El Mala (9./18) und Sebastian Sebulonsen (11.) ließen weitere gute Gelegenheiten liegen.

Dann aber hatten die Kölner Glück, als Schick einen Querpass von Eric Martel abfing und den Ball an den Pfosten schlenzte (14.). Den Pfosten traf auch El Mala, der 19-Jährige hatte nach dem nächsten Fehlpass von Quansah Keeper Blaswich jedoch bereits umkurvt - scheiterte dann jedoch aus spitzem Winkel an seinen Nerven (35.).

Mit dem Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Robert Hartmann haderten die Kölner, hatte Martel beim halbhohen Pass von Exequiel Palacios den rechten Arm doch klar angelegt. Schick verwandelte, Geburtstagskind Marvin Schwäbe kam nicht mehr entscheidend ran.

Nach der Pause hatte Kaminski die Riesenchance auf den Ausgleich, ließ diese jedoch fahrlässig liegen (52.). Bayer machte das Spiel schnell - und nur 17 Sekunden später drückte Schick auf der Gegenseite die Hereingabe von Nathan Tella artistisch über die Linie. Der eingewechselte Waldschmidt verkürzte.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien

Der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anvisierte Sturz Gianni Infantinos wird immer unwahrscheinlicher. Die asiatische Konföderation AFC vollzog im FIFA-Machtkampf eine Kehrtwende und sicherte dem Präsidenten des Weltverbandes ihre Unterstützung für die Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko zu. Die AFC hatte sich zunächst mit der UEFA und dem Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) gegen Infantinos inzwischen gescheitertes Investorenvorhaben ausgesprochen.

Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister

Leon Draisaitl war kaum zu halten, sein kongenialer Partner Connor McDavid ebenfalls - und doch mussten die Edmonton Oilers bis ins Penaltyschießen, um den Meister Carolina Hurricanes zu besiegen. 6:5 nach Shootout hieß es am Ende einer denkwürdigen NHL-Partie, in welcher der deutsche Eishockeystar und McDavid jeweils fünf Scorerpunkte sammelten. Beide trafen zweimal und lieferten drei Assists.

Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin/Texas die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem am Wochenende der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Urteil im Maradona-Prozess am 22. Dezember

Im Prozess um den Tod der argentinischen Fußballlegende Diego Maradona wird das Urteil am 22. Dezember verkündet. Das gab das zuständige Gericht am Donnerstag nach rund sechs Monaten Verhandlungsdauer bekannt. Sieben Mitarbeiter des medizinischen Teams des Weltmeisters von 1986 sind angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, durch fahrlässiges Handeln zum Tod Maradonas beigetragen zu haben.

Textgröße ändern: