Pallade Veneta - MotoGP: Marc Márquez fliegt in Jerez ab - Sieg für Bruder Àlex

MotoGP: Marc Márquez fliegt in Jerez ab - Sieg für Bruder Àlex


MotoGP: Marc Márquez fliegt in Jerez ab - Sieg für Bruder Àlex
MotoGP: Marc Márquez fliegt in Jerez ab - Sieg für Bruder Àlex / Foto: MOHD RASFAN - SID

Auf der Jagd nach seinem Jubiläumssieg ist MotoGP-Weltmeister Marc Márquez vor Heimkulisse in Jerez heftig abgeflogen. Beim Großen Preis von Spanien landete der Superstar früh im Kiesbett, den Sieg holte sich wie schon im Vorjahr sein jüngerer Bruder Àlex (beide Ducati). Marc Márquez hätte seinen 100. Grand-Prix-Sieg feiern können, ging aber nach seinem Sprint-Triumph vom Vortag im Hauptrennen erneut leer aus und rutschte im WM-Klassement auf Rang fünf ab.

Textgröße ändern:

"Wir haben ein gutes Feeling, einen guten Flow. Danke an das Team", sagte Àlex Márquez. Für Spitzenreiter Marco Bezzecchi (Aprilia), der vor Jerez saisonübergreifend fünf Grand-Prix-Siege in Serie gefeiert hatte, endete ein Rekordlauf nach 121 aufeinanderfolgenden Führungsrunden. Der Italiener wurde am Sonntag beim vierten Saisonlauf Zweiter, Platz drei ging an seinen Landsmann Fabio Di Giannantonio (Ducati). Das in den vergangenen Jahren in der Königsklasse dominierende Ducati-Werksteam mit Marc Márquez und Francesco Bagnaia (Italien) blieb zum neunten Mal nacheinander ohne Podiumsplatz.

Im ersten Europa-Rennen des Jahres behauptete Pole-Sitter Marc Márquez seine Führung beim Start, dann ging wie schon im Sprint der Bruder vorbei. Wenig später verlor der Titelverteidiger in Kurve 11 das Vorderrad und zerstörte seine Maschine. Von Verletzungen blieb der 33-Jährige auf den ersten Blick verschont.

Drei Tage nach seinem 30. Geburtstag dominierte Àlex Márquez an der Spitze und brachte den ersten Saisonsieg für Ducati unter Dach und Fach. Zum vierten Mal stand der Rennfahrer vom Kundenteam Gresini in einem MotoGP-Grand-Prix ganz oben.

Bezzechhi führt in der WM mit jetzt 101 Punkten vor seinem Teamkollegen Jorge Martín (Spanien/90) und Di Giannantonio (71). Weiter geht es in zwei Wochen in Le Mans/Frankreich.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Wimbledon: Muchova nach Nervenkrimi erste Finalistin

Karolina Muchova ist nach einem Nervenkrimi in das Finale von Wimbledon eingezogen und greift nach ihrem ersten Grand-Slam-Titel. Die 29 Jahre alte Tschechin setzte sich am Donnerstag auf dem Centre Court 6:2, 1:6, 7:6 (12:10) gegen Coco Gauff aus den USA durch. Im Endspiel trifft Muchova nun auf ihre Landsfrau Linda Noskova oder die Ukrainerin Marta Kostjuk.

An Mourinhos Seite: Khedira wird Co-Trainer bei Real

Die Rückkehr von Rio-Weltmeister Sami Khedira zum spanischen Rekordchampion Real Madrid ist nach SID-Informationen perfekt. Der 77-malige Nationalspieler stößt zur kommenden Saison als Co-Trainer von Neu-Chefcoach José Mourinho zu den kriselnden Königlichen und soll als Bindeglied zwischen Mannschaft, Trainer und Verein fungieren. Das berichtete am Donnerstag auch die Süddeutsche Zeitung.

Krawietz/Pütz verpassen Wimbledonfinale

Für Kevin Krawietz und Tim Pütz ist in Wimbledon der Traum vom ersten gemeinsamen Grand-Slam-Titel geplatzt. Das deutsche Spitzendoppel verlor am Donnerstag 6:7 (8:10), 2:6 gegen Marcelo Arevalo aus El Salvador und dessen kroatischen Partner Mate Pavic und verpasste im All England den Einzug in das Finale.

Bund und Länder gründen Zentrum für Safe Sports

Vertreterinnen und Vertreter von Bund und Ländern haben nach jahrelanger Vorarbeit am Donnerstag das Zentrum für Safe Sport gegründet. Die unabhängige Institution mit Sitz in Kassel soll den Schutz vor Gewalt und Machtmissbrauch im Sport stärken und im Frühjahr 2027 die Arbeit aufnehmen. Träger des Zentrums ist ein gemeinsamer Verein von Bund und Ländern.

Textgröße ändern: