Pallade Veneta - VfB mit Zuversicht zum Showdown: "Eine Riesenchance"

VfB mit Zuversicht zum Showdown: "Eine Riesenchance"


VfB mit Zuversicht zum Showdown: "Eine Riesenchance"
VfB mit Zuversicht zum Showdown: "Eine Riesenchance" / Foto: THOMAS KIENZLE - SID

Trotz des Rückschlags gegen Werder Bremen blickt Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß dem Königsklassen-Showdown in Hoffenheim mit Zuversicht entgegen. "Wir sind direkte Nachbarn in der Tabelle, nur vier Tore auseinander. Das ist ein Spiel, auf das wir uns freuen. Natürlich hätten wir gerne das Spiel mit zwei Punkten Vorsprung gespielt. Aber wir spielen aus der Position des Vierten. Das ist eine Riesenchance - und genau so musst du das angehen", sagte Hoeneß vor dem wegweisenden Duell um die Champions League bei der TSG am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Textgröße ändern:

Im engen Rennen um die direkte Qualifikation für die Königsklasse weisen Pokalfinalist VfB nach dem mageren 1:1 (0:1) gegen Werder auf Rang vier und Hoffenheim als Fünfter jeweils 57 Punkte auf. Leverkusen liegt mit 55 Zählern in Lauerstellung. Der VfB trifft im schweren Saisonendspurt neben Hoffenheim noch auf Leverkusen und Frankfurt.

"Am Ende weiß jeder, dass wir Topspiele können", betonte Torjäger Ermedin Demirovic und fügte vor den Wochen der Wahrheit selbstbewusst an: "Es wird nicht einfach. Aber ich glaube, genau diese Spiele liegen uns am besten." Man müsse jetzt, so Hoeneß bei DAZN, "die Köpfe frei kriegen. Dann werden wir sehr heiß sein auf das Spiel."

Am Donnerstag hatte der VfB durch ein 2:1 n.V. gegen Freibug das Pokalendspiel in Berlin gegen den FC Bayern erreicht. Was ihm wichtiger sei, wurde Hoeneß gefragt: die Qualifikation für die Champions League oder der Pokalsieg? "Ich muss mich gar nicht entscheiden. Wir haben die Chance auf beides, deshalb wollen wir auch beides erreichen. Es sind positive Dinge, darum zu kämpfen", sagte er.

Auch Sportvorstand Fabian Wohlgemuth verbreitete Optimismus. "Auch wenn die Ausgangsposition hätte besser sein können, haben wir alles selbst in der Hand", sagte er. Man sei "sehr, sehr gut gewappnet".

Ohnehin habe der VfB in den vergangenen drei Jahren "unsere langfristigen Ziele übererfüllt", betonte Wohlgemuth: "Wir sind auch jetzt schon wieder definitiv in der Europa League dabei. Und wenn das I-Tüpfelchen, die Champions League, dazukommen würde, dann wäre es keine sehr gute Saison, sondern eine absolut überragende Saison."

A.Saggese--PV

Empfohlen

Bund und Länder gründen Zentrum für Safe Sports

Vertreterinnen und Vertreter von Bund und Ländern haben nach jahrelanger Vorarbeit am Donnerstag das Zentrum für Safe Sport gegründet. Die unabhängige Institution mit Sitz in Kassel soll den Schutz vor Gewalt und Machtmissbrauch im Sport stärken und im Frühjahr 2027 die Arbeit aufnehmen. Träger des Zentrums ist ein gemeinsamer Verein von Bund und Ländern.

Klopp: Keine Ablöse für Red Bull - Mertesacker soll kommen

Das größte Hindernis ist beseitigt: Der Deutsche Fußball-Bund wird für den künftigen Bundestrainer Jürgen Klopp keine Ablöse zahlen müssen. Das berichtet die Bild-Zeitung am Donnerstag und skizziert Details einer möglichen Einigung des DFB mit seinem Wunschkandidaten. Demnach sei ein Vertrag bis zur WM 2030 angedacht, alle "wesentlichen Punkte" seien besprochen - und der 2014er-Weltmeister Per Mertesacker soll zum Verband kommen.

Medien: Adeyemi will Wechsel nach Barcelona

Fußball-Nationalspieler Karim Adeyemi strebt einen Wechsel von Borussia Dortmund zum spanischen Meister FC Barcelona an. Medienberichten (unter anderem Sky, Marca) zufolge hat der 24-Jährige eine mündliche Einigung mit den Katalanen erzielt, bei denen er auf den ehemaligen Bundestrainer Hansi Flick treffen würde. Nach SID-Informationen ist eine Einigung zwischen den Vereinen allerdings noch weit entfernt.

Schiri-Boss Collina weist Kritik aus Ägypten zurück

FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina hat die aus Ägypten geäußerte Vermutung einer Bevorteilung von Lionel Messi bei der WM scharf zurückgewiesen. "Unbegründete Anschuldigungen haben in unserem Sport keinen Platz", wird der Italiener auf der Homepage des Weltverbandes zitiert, ohne einen konkreten Fall zu nennen. Collina fügte aber vielsagend an: "Niemand kann behaupten, dass Schiedsrichterentscheidungen von irgendjemandem beeinflusst werden können, nicht einmal vom FIFA-Präsidenten."

Textgröße ändern: