Pallade Veneta - Eberl: "Deutschland drückt uns die Daumen"

Eberl: "Deutschland drückt uns die Daumen"


Eberl: "Deutschland drückt uns die Daumen"
Eberl: "Deutschland drückt uns die Daumen" / Foto: Ibo OT - SID

Bayern München geht offenbar mit großer Unterstützung ins Gigantenduell bei Paris Saint-Germain. "Viele Kollegen von mir in der Bundesliga sagen, dass sie uns alles Gute wünschen. Ich glaube, Deutschland drückt uns die Daumen, und dementsprechend ist die Vorfreude auch sehr, sehr groß, weil einfach auch zwei große Mannschaften aufeinander treffen", sagte Sportvorstand Max Eberl vor dem Halbfinal-Kracher am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video). Das Rückspiel steigt am 6. Mai in München.

Textgröße ändern:

Für Eberl ist es "super spannend, was passiert, weil jetzt zwei Mannschaften komplett auf Augenhöhe aufeinander treffen. Dieses Spiel wird von Nuancen entscheiden werden." Der FC Bayern wisse vor dem Spiel beim Titelverteidiger um Weltfußballer Ousmane Dembélé, "was wir leisten müssen. Wir wissen aber auch, was wir leisten können. Wir sind gut präpariert für das Spiel in Paris", betonte der Münchner Sportchef, auch wenn Erfolgstrainer Vincent Kompany gesperrt fehlen wird. Dies sei "schade, aber jetzt ist es so, damit haben wir uns abgefunden".

Kompany wird von seinem ersten Assistenten Aaron Danks vertreten. Der 42 Jahre alte Engländer arbeitete schon beim RSC Anderlecht mit Kompany zusammen. Zudem war er Co-Trainer unter Michael Carrick bei Middlesbrough und Steven Gerrard bei Aston Villa gewesen. Dort war Danks für zwei Spiele auch Interimstrainer.

Eberl umriss für Dienstagabend auch kurz den Matchplan gegen PSG. In der Gruppenphase beim 2:1-Erfolg habe man gesehen, "dass sie manchmal ein sehr hohes Risiko in ihrer Spieleröffnung eingehen, wenn du sie hoch presst. Wenn wir es intensiv machen, dann zwingst du jeden Gegner zu Fehlern."

P.Colombo--PV

Empfohlen

Bund und Länder gründen Zentrum für Safe Sports

Vertreterinnen und Vertreter von Bund und Ländern haben nach jahrelanger Vorarbeit am Donnerstag das Zentrum für Safe Sport gegründet. Die unabhängige Institution mit Sitz in Kassel soll den Schutz vor Gewalt und Machtmissbrauch im Sport stärken und im Frühjahr 2027 die Arbeit aufnehmen. Träger des Zentrums ist ein gemeinsamer Verein von Bund und Ländern.

Klopp: Keine Ablöse für Red Bull - Mertesacker soll kommen

Das größte Hindernis ist beseitigt: Der Deutsche Fußball-Bund wird für den künftigen Bundestrainer Jürgen Klopp keine Ablöse zahlen müssen. Das berichtet die Bild-Zeitung am Donnerstag und skizziert Details einer möglichen Einigung des DFB mit seinem Wunschkandidaten. Demnach sei ein Vertrag bis zur WM 2030 angedacht, alle "wesentlichen Punkte" seien besprochen - und der 2014er-Weltmeister Per Mertesacker soll zum Verband kommen.

Medien: Adeyemi will Wechsel nach Barcelona

Fußball-Nationalspieler Karim Adeyemi strebt einen Wechsel von Borussia Dortmund zum spanischen Meister FC Barcelona an. Medienberichten (unter anderem Sky, Marca) zufolge hat der 24-Jährige eine mündliche Einigung mit den Katalanen erzielt, bei denen er auf den ehemaligen Bundestrainer Hansi Flick treffen würde. Nach SID-Informationen ist eine Einigung zwischen den Vereinen allerdings noch weit entfernt.

Schiri-Boss Collina weist Kritik aus Ägypten zurück

FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina hat die aus Ägypten geäußerte Vermutung einer Bevorteilung von Lionel Messi bei der WM scharf zurückgewiesen. "Unbegründete Anschuldigungen haben in unserem Sport keinen Platz", wird der Italiener auf der Homepage des Weltverbandes zitiert, ohne einen konkreten Fall zu nennen. Collina fügte aber vielsagend an: "Niemand kann behaupten, dass Schiedsrichterentscheidungen von irgendjemandem beeinflusst werden können, nicht einmal vom FIFA-Präsidenten."

Textgröße ändern: