Pallade Veneta - Tour de Romandie: Lipowitz Zehnter im Prolog

Tour de Romandie: Lipowitz Zehnter im Prolog


Tour de Romandie: Lipowitz Zehnter im Prolog
Tour de Romandie: Lipowitz Zehnter im Prolog / Foto: LAURENT GILLIERON - picture-alliance/KEYSTONE/SID

Radprofi Florian Lipowitz hat sich zum Auftakt der Tour de Romandie in guter Verfassung gezeigt. Der Dritte der vergangenen Tour de France fuhr im Prolog am Dienstag auf Rang zehn, zum französischen Sieger Dorian Godon (3:35,12 Minuten/Ineos Grenadiers) fehlten dem Ulmer zehn Sekunden. Auf Weltmeister und Topfavorit Tadej Pogacar, der bei seinem Debüt Rang fünf belegte, verlor Lipowitz nur drei Sekunden.

Textgröße ändern:

In der Schweiz trifft Lipowitz erstmals in diesem Jahr auf Tour-Sieger Pogacar, der erst am Sonntag bei Lüttich-Bastogne-Lüttich triumphiert hatte. Nach dem Ende der Frühjahrsklassiker ist der Slowene vom Team UAE Emirates-XRG zum ersten Mal in diesem Jahr bei einer Rundfahrt am Start und der klare Favorit auf den Gesamterfolg.

Teamintern wurde Lipowitz Dritter. Im Kampf gegen die Uhr musste sich der 25-Jährige seinen Teamkollegen Primoz Roglic (Platz acht/3:43,66) und Finn Fisher-Black (Platz neun/3:43,67) bei Red Bull-Bora-hansgrohe geschlagen geben. Für Lipowitz ist die 79. Tour de Romandie ein weiterer Prüfstein, nachdem er zuletzt bei der Katalonien-Rundfahrt Platz drei und bei der Baskenland-Rundfahrt Platz zwei im Gesamtklassement belegt hatte.

"Der zweite Platz im Baskenland hat mir viel Selbstvertrauen gegeben", hatte Lipowitz vor dem Start gesagt: "Ich glaube, die Form ist da."

Diese kann er bereits am Mittwoch weiter testen. Die erste Etappe beginnt zwar weitgehend flach, gegen Ende geht es mit dem Anstieg nach Ovronnaz (1. Kategorie) hoch hinaus. 8,9 Kilometer mit einer Durchschnittssteigung von 9,7 Prozent sind zu bewältigen, der Kurort im französischen Teil des Kantons Wallis liegt auf 1358 m Höhe. Die Rundfahrt endet am Sonntag.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Bund und Länder gründen Zentrum für Safe Sports

Vertreterinnen und Vertreter von Bund und Ländern haben nach jahrelanger Vorarbeit am Donnerstag das Zentrum für Safe Sport gegründet. Die unabhängige Institution mit Sitz in Kassel soll den Schutz vor Gewalt und Machtmissbrauch im Sport stärken und im Frühjahr 2027 die Arbeit aufnehmen. Träger des Zentrums ist ein gemeinsamer Verein von Bund und Ländern.

Klopp: Keine Ablöse für Red Bull - Mertesacker soll kommen

Das größte Hindernis ist beseitigt: Der Deutsche Fußball-Bund wird für den künftigen Bundestrainer Jürgen Klopp keine Ablöse zahlen müssen. Das berichtet die Bild-Zeitung am Donnerstag und skizziert Details einer möglichen Einigung des DFB mit seinem Wunschkandidaten. Demnach sei ein Vertrag bis zur WM 2030 angedacht, alle "wesentlichen Punkte" seien besprochen - und der 2014er-Weltmeister Per Mertesacker soll zum Verband kommen.

Medien: Adeyemi will Wechsel nach Barcelona

Fußball-Nationalspieler Karim Adeyemi strebt einen Wechsel von Borussia Dortmund zum spanischen Meister FC Barcelona an. Medienberichten (unter anderem Sky, Marca) zufolge hat der 24-Jährige eine mündliche Einigung mit den Katalanen erzielt, bei denen er auf den ehemaligen Bundestrainer Hansi Flick treffen würde. Nach SID-Informationen ist eine Einigung zwischen den Vereinen allerdings noch weit entfernt.

Schiri-Boss Collina weist Kritik aus Ägypten zurück

FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina hat die aus Ägypten geäußerte Vermutung einer Bevorteilung von Lionel Messi bei der WM scharf zurückgewiesen. "Unbegründete Anschuldigungen haben in unserem Sport keinen Platz", wird der Italiener auf der Homepage des Weltverbandes zitiert, ohne einen konkreten Fall zu nennen. Collina fügte aber vielsagend an: "Niemand kann behaupten, dass Schiedsrichterentscheidungen von irgendjemandem beeinflusst werden können, nicht einmal vom FIFA-Präsidenten."

Textgröße ändern: