Pallade Veneta - Bayern-Schwur von Paris: "Ist noch was möglich"

Bayern-Schwur von Paris: "Ist noch was möglich"


Bayern-Schwur von Paris: "Ist noch was möglich"
Bayern-Schwur von Paris: "Ist noch was möglich" / Foto: Anne-Christine POUJOULAT - SID

Nach dem aberwitzigen Offensivspektakel im Prinzenpark leisteten die Münchner Mentalitätsmonster selbstbewusst einen Final-Schwur. "Man sitzt in der Kabine und hat das Gefühl: Da ist noch was möglich", sagte Joshua Kimmich bei Prime Video nach dem vogelwilden, historischen 4:5 (2:3) des FC Bayern im Halbfinal-Hinspiel der Champions League bei Titelverteidiger Paris Saint-Germain und betonte: "Wir müssen in Anführungszeichen nur gewinnen."

Textgröße ändern:

Jonathan Tah sekundierte: "Es steht nur 1:0 - und wir haben gezeigt, dass wir mindestens zwei Tore schießen können. Deswegen gehen wir mit vollem Selbstvertrauen in das Rückspiel rein, hauen in der Allianz Arena alles raus und wollen ins Finale." Das steigt am 30. Mai in Budapest, das Wiedersehen mit Paris am kommenden Mittwoch in München.

Das Hinspiel war das torreichste Halbfinalspiel in der Wettbewerbsgeschichte. Nur einmal hatten die Bayern in der Champions League überhaupt je fünf Gegentore kassiert: Im Halbfinal-Rückspiel der Saison 1994/95 beim späteren Sieger Ajax Amsterdam (2:5).

"Es war zu erwarten, dass es ein Schlagabtausch wird - so offen war aber nicht zu erwarten", sagte Kimmich. "Es fühlt sich komisch an, weil wir verlieren", ergänzte er, aber: "Die Ausgangssituation ist einfach: Wir müssen gewinnen. Und wir, die in der Kabine saßen, glauben an den Sieg."

Auch die TV-Experten standen ganz unter dem Eindruck des Gesehenen. "Das war Wilder Westen, so ein Spiel habe ich noch nie gesehen in meinem Leben", sagte Christoph Kramer: "Es kann 7:2 für Bayern oder 7:2 für PSG ausgehen, das war schon krass. Es war ein Weltklasse-Spiel, einfach gut von 22 Menschen."

Mats Hummels assistierte: "Es war ein bisschen wie Inter gegen Barca letztes Jahr im Halbfinale, aber es war trotzdem noch mal eine Schippe mehr."

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Matchball um 1.21 Uhr: Zverev im Viertelfinale von Madrid

Alexander Zverev steht beim ATP-Masters in Madrid im Viertelfinale. Der deutsche Tennisstar setzte sich zu später Stunde in der Runde der letzten 16 gegen den Tschechen Jakub Mensik mit 6:4, 6:7 (4:7), 6:3 durch, um 1.21 Uhr verwandelte der Weltranglistendritte seinen ersten Matchball mit einem Ass und riss die Arme nach oben. Körperliche Probleme wie im Match zuvor waren bei Zverev nicht ersichtlich.

Drama in Paris: Bayern-Traum am seidenen Faden

Was für ein aberwitziges Spiel, was für ein unglaubliches Drama! Der große Triple-Traum des FC Bayern ist nach einem historischen Offensivspektakel der Extraklasse in höchster Gefahr. Der Rekordmeister verlor das packend-wilde Halbfinal-Hinspiel der Champions League beim eiskalten Titelverteidiger Paris Saint-Germain ohne ihren gesperrten Trainer Vincent Kompany 4:5 (2:3). Beim Wiedersehen am Mittwoch kommender Woche braucht es einen Heimsieg der Münchner Mentalitätsmonster, um das Endspiel am 30. Mai in Budapest noch zu erreichen.

Auch ohne Kapitän: Eisbären vor zwölftem Titelgewinn

Auch ohne ihren Kapitän Kai Wissmann können die Eisbären Berlin den Champagner für die zwölfte Meisterfeier kalt stellen. Nach dem erneut überzeugenden 5:1 (1:1, 2:0, 2:0) im dritten Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bei den Adlern Mannheim fehlt dem Titelverteidiger und Rekordchampion nur noch ein Sieg zum erneuten Triumph - obwohl schon früh Führungsspieler Wissmann nach einem Check gegen den Kopf vom Eis geschickt wurde und nun mit einer Sperre rechnen muss.

PSG-Kracher: FC Bayern mit Musiala und Davies in der Startelf

Der FC Bayern geht mit Jamal Musiala und Alphonso Davies in der Startformation in den Halbfinal-Kracher der Champions League bei Titelverteidiger Paris Saint-Germain. Der 23 Jahre alte Musiala ist nach monatelanger Verletzungspause auf dem Weg zu alter Stärke. Auch Davies (25) hatte lange gefehlt.

Textgröße ändern: