Pallade Veneta - Terodde: Schalke "bereit für Bundesligarückkehr"

Terodde: Schalke "bereit für Bundesligarückkehr"


Terodde: Schalke "bereit für Bundesligarückkehr"
Terodde: Schalke "bereit für Bundesligarückkehr" / Foto: Marco Bader - picture alliance/HMB Media/SID

Ex-Profi Simon Terodde sieht den Fußball-Zweitligisten Schalke 04 aktuell deutlich gefestigter als beim letzten Aufstieg in die Bundesliga vor drei Jahren. Der Sky-Experte nannte in einer Presserunde konkret die "funktionierende Achse", "Top-Trainer Miron Muslić" und "Sensationstransfer Edin Dzeko" als Gründe.

Textgröße ändern:

Der Rekordtorschütze der 2. Bundesliga ist der Meinung, dass sich die Achse aus Loris Karius, "dem besten Torwart der Liga", sowie Hasan Kurucay, Timo Becker, Nikola Katic, Kenan Karaman, Ron Schallenberg und Soufiane El-Faouzi den Aufstieg durch "konstante Leistungen über die ganze Saison hinweg" verdient habe: "Wir hatten beim Aufstieg vor drei Jahren eine 1:4-Niederlage in Regensburg dabei. Das würde dieser Mannschaft so nicht passieren."

Ein Grund dafür sei Trainer Miron Muslic, den er vor der Saison "nicht auf dem Zettel hatte". Die Verpflichtung des 43-Jährigen bezeichnete er als "mutige Entscheidung, zum genau richtigen Zeitpunkt". Der Coach sei eine "wichtige Personalie" für den gesamten Verein und habe dem Ruhrpottklub "neues Leben eingehaucht, nachdem zuvor keine Identität mehr vorhanden war."

Edin Dzeko, der im Winter von der AC Florenz zu Schalke gewechselt war, bezeichnete Terodde als "Sensationstransfer". Der bosnische Nationalstürmer hätte nach dem bevorstehenden Aufstieg und der Weltmeisterschaft im Sommer zwar "den perfekten Zeitpunkt die Karriere zu beenden", würde Schalke in der Bundesliga aber mindestens "weiterhelfen".

"Ich sehe immer noch das Feuer in seinen Augen", sagte Terodde über den 40-Jährigen. "Ich bin mir sicher, dass Schalke erkannt hat, wie wichtig eine funktionierende Achse ist. Trotzdem braucht man am Ende jemanden wie Dzeko, der Tore schießt."

Dennoch seien Neuverpflichtungen "wichtig und werden auch kommen", um die Bundesliga in der kommenden Saison halten zu können. Er ist dennoch davon überzeugt, dass sein Ex-Klub "keinen großen Umbruch vollziehen wird."

Schalke 04 war im Sommer 2022 aus der 2. Liga in die Bundesliga zurückgekehrt, stieg jedoch nach nur einer Saison wieder ab. Am Samstag (20.30 Uhr/Sky) hat Spitzenreiter Schalke die Chance, mit einem Sieg gegen die abstiegsbedrohte Fortuna Düsseldorf die Rückkehr in die Bundesliga perfekt zu machen.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Bund und Länder gründen Zentrum für Safe Sports

Vertreterinnen und Vertreter von Bund und Ländern haben nach jahrelanger Vorarbeit am Donnerstag das Zentrum für Safe Sport gegründet. Die unabhängige Institution mit Sitz in Kassel soll den Schutz vor Gewalt und Machtmissbrauch im Sport stärken und im Frühjahr 2027 die Arbeit aufnehmen. Träger des Zentrums ist ein gemeinsamer Verein von Bund und Ländern.

Klopp: Keine Ablöse für Red Bull - Mertesacker soll kommen

Das größte Hindernis ist beseitigt: Der Deutsche Fußball-Bund wird für den künftigen Bundestrainer Jürgen Klopp keine Ablöse zahlen müssen. Das berichtet die Bild-Zeitung am Donnerstag und skizziert Details einer möglichen Einigung des DFB mit seinem Wunschkandidaten. Demnach sei ein Vertrag bis zur WM 2030 angedacht, alle "wesentlichen Punkte" seien besprochen - und der 2014er-Weltmeister Per Mertesacker soll zum Verband kommen.

Medien: Adeyemi will Wechsel nach Barcelona

Fußball-Nationalspieler Karim Adeyemi strebt einen Wechsel von Borussia Dortmund zum spanischen Meister FC Barcelona an. Medienberichten (unter anderem Sky, Marca) zufolge hat der 24-Jährige eine mündliche Einigung mit den Katalanen erzielt, bei denen er auf den ehemaligen Bundestrainer Hansi Flick treffen würde. Nach SID-Informationen ist eine Einigung zwischen den Vereinen allerdings noch weit entfernt.

Schiri-Boss Collina weist Kritik aus Ägypten zurück

FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina hat die aus Ägypten geäußerte Vermutung einer Bevorteilung von Lionel Messi bei der WM scharf zurückgewiesen. "Unbegründete Anschuldigungen haben in unserem Sport keinen Platz", wird der Italiener auf der Homepage des Weltverbandes zitiert, ohne einen konkreten Fall zu nennen. Collina fügte aber vielsagend an: "Niemand kann behaupten, dass Schiedsrichterentscheidungen von irgendjemandem beeinflusst werden können, nicht einmal vom FIFA-Präsidenten."

Textgröße ändern: