Pallade Veneta - Doppelsieg von McLaren: Norris gewinnt Sprint in Miami

Doppelsieg von McLaren: Norris gewinnt Sprint in Miami


Doppelsieg von McLaren: Norris gewinnt Sprint in Miami
Doppelsieg von McLaren: Norris gewinnt Sprint in Miami / Foto: RUDY CAREZZEVOLI - SID

Weltmeister Lando Norris hat bei der Rückkehr der Formel 1 den Sprint in Miami gewonnen. Der McLaren-Pilot feierte am Samstag im US-Bundesstaat Florida seinen ersten Saisonsieg und setzte sich dabei vor seinem Teamkollegen Oscar Piastri aus Australien durch. Platz drei sicherte sich Charles Leclerc im Ferrari - von der bisherigen Mercedes-Dominanz ist nach der langen Formel-1-Pause wegen des Krieges im Nahen Osten indes nichts mehr zu sehen.

Textgröße ändern:

Für die Silberpfeile setzte sich das erste schwierige Wochenende des Jahres fort. WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli erreichte nur Rang vier, Teamkollege George Russell wurde Fünfter. Red-Bull-Star Max Verstappen belegte den sechsten Platz und lag vor Rekordweltmeister Lewis Hamilton im zweiten Ferrari.

McLaren unterstrich damit den eigenen Aufwärtstrend, die zahlreichen Updates scheinen in Kombination mit den neuen Anpassungen am Reglement sehr gut zu funktionieren. Norris, der einen Start-Ziel-Sieg feierte, geht damit als großer Favorit in das Qualifying am Abend (22.00 Uhr MESZ). Der Große Preis von Miami soll am Sonntag um 22.00 Uhr MESZ (jeweils Sky) stattfinden, aufgrund eines vorhergesagten Unwetters könnte der Start aber früher erfolgen.

Vor dem Rennen wurde des früheren Formel-1-Piloten Alessandro "Alex" Zanardi mit einer Schweigeminute gedacht. Der Italiener, der von 1991 bis 1999 für Jordan, Minardi, Lotus und Williams in der Königsklasse gefahren war, war am 1. Mai unerwartet im Alter von 59 Jahren gestorben. Zanardi hatte in der Folge eines Rennunfalls auf dem Lausitzring vor 25 Jahren beide Beine verloren. Mit dem Handbike begann er eine zweite Sportkarriere und holte vier Goldmedaillen bei Paralympischen Spielen, auch auf die Rennstrecke kehrte er in der Tourenwagen-Meisterschaft WTTC zurück.

Als sich der Blick wieder auf das sportliche Geschehen richtete, stand zunächst Nico Hülkenberg im Mittelpunkt. Auf dem Weg zur Startaufstellung stieg viel Rauch aus seinem Audi auf, dann bildeten sich sogar Flammen. Der Emmericher stellte den Wagen ab und kletterte aus dem Cockpit, das Warten auf die ersten WM-Punkte des Jahres setzt sich fort.

Während Norris am Start Platz eins verteidigte, hatte Antonelli zum wiederholten Male Probleme und musste Piastri und Leclerc vorbeiziehen lassen. In der Folge gab es dann zunächst kaum Überholmanöver, erst Mitte des Rennens nahm die Action zu. Antonelli verteidigte im teaminternen Duell mit Russell seine Position, Verstappen zog nach mehreren Versuchen an Hamilton vorbei. An der Spitze fuhr Norris derweil souverän dem Sieg entgegen.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Medien: Adeyemi will Wechsel nach Barcelona

Fußball-Nationalspieler Karim Adeyemi strebt einen Wechsel von Borussia Dortmund zum spanischen Meister FC Barcelona an. Medienberichten (unter anderem Sky, Marca) zufolge hat der 24-Jährige eine mündliche Einigung mit den Katalanen erzielt, bei denen er auf den ehemaligen Bundestrainer Hansi Flick treffen würde. Nach SID-Informationen ist eine Einigung zwischen den Vereinen allerdings noch weit entfernt.

Schiri-Boss Collina weist Kritik aus Ägypten zurück

FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina hat die aus Ägypten geäußerte Vermutung einer Bevorteilung von Lionel Messi bei der WM scharf zurückgewiesen. "Unbegründete Anschuldigungen haben in unserem Sport keinen Platz", wird der Italiener auf der Homepage des Weltverbandes zitiert, ohne einen konkreten Fall zu nennen. Collina fügte aber vielsagend an: "Niemand kann behaupten, dass Schiedsrichterentscheidungen von irgendjemandem beeinflusst werden können, nicht einmal vom FIFA-Präsidenten."

Debüt naht: Segner erstmals auf der Bank der All Blacks

Das Debüt von Rugby-Profi Anton Segner für die neuseeländische Nationalmannschaft steht unmittelbar bevor. Wie die All Blacks in der Nacht auf Donnerstag bekanntgaben, wird der 24-Jährige im Spiel der Nations Championships gegen Italien am Samstag erstmals auf der Bank sitzen.

Wieder kein Deutscher am Sachsenring: "Nicht zufriedenstellend"

Auch in diesem Jahr können die vielen Fans beim Großen Preis von Deutschland am Sachsenring keinem deutschen Rennfahrer zujubeln, die Flaute soll kein Dauerzustand werden. "Deutschland braucht wieder Teilnehmer in der Motorrad-WM, das steht außer Frage", sagte ADAC-Sportpräsident Gerd Ennser auf SID-Anfrage: "Die aktuelle Situation ohne nationale Fahrer in den WM-Klassen ist nicht zufriedenstellend."

Textgröße ändern: