Pallade Veneta - Demontage in Madrid: Zverev geht gegen Sinner unter

Demontage in Madrid: Zverev geht gegen Sinner unter


Demontage in Madrid: Zverev geht gegen Sinner unter
Demontage in Madrid: Zverev geht gegen Sinner unter / Foto: THOMAS COEX - SID

Nächste Lehrstunde für Alexander Zverev: Deutschlands Tennisstar hat in dem Weltranglistenersten Jannik Sinner erneut seinen Meister gefunden - dieses Mal fiel die Niederlage besonders dramatisch aus. Der Hamburger ging gegen den Italiener im Finale des ATP-Masters in Madrid nach nur 57 Minuten mit 1:6 und 2:6 regelrecht unter. Für Zverev war es die neunte Niederlage in Folge gegen Sinner, der in dieser Verfassung in Abwesenheit des verletzten Titelverteidigers Carlos Alcaraz auch als hoher Favorit zu den French Open in Paris (ab 24. Mai) reist.

Textgröße ändern:

Zuvor wartet auf Sinner noch das Heim-Masters in Rom, das einzige 1000er-Turnier, das der 24-Jährige noch nicht gewinnen konnte. Die French Open wiederum sind der einzige Grand Slam, der Sinner noch in seiner Sammlung fehlt.

Der fünf Jahre ältere Zverev war in seinem ersten Endspiel in diesem Jahr chancenlos, auch in den vorherigen fünf Vergleichen mit Sinner hatte er keinen Satz gewinnen können. Bereits nach seinem Finaleinzug hatte der Weltranglistendritte Zverev mit einer Mischung aus Galgenhumor und Ratlosigkeit auf die Frage, ob er einen Plan gegen Sinner habe, am Sky-Mikrofon geantwortet: "Nö. Sieht man ja, weil ich achtmal in Folge verloren habe."

Durch seinen zehnten Sieg im 14. Duell mit Zverev hat Sinner nun abermals Tennis-Geschichte geschrieben. Als erster Spieler gewann er fünf Masters-Turniere in Folge: Paris im Herbst 2025 sowie in diesem Jahr Indian Wells, Miami, Monte Carlo, Madrid – und jeweils besiegte Sinner auf dem Weg zum Titel den ambitionierten Zverev, der weiter auf seinen 25. Titel auf der ATP-Tour warten muss.

Zverevs letzter Titelgewinn datiert vom April 2025 in München. In der Höhe von Madrid auf knapp 700 Metern hatte er 2018 und 2021 triumphiert.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Kramaric trifft endlich: Hoffenheim auch in Europa zurück

Andrej Kramaric kam, traf und siegte: Das erste Saisontor des Kroaten hat die TSG Hoffenheim auch in Europa wieder in die Spur gebracht. Der Fußball-Bundesligist gewann einen Tag nach dem 49. Geburtstag von Trainer Christian Ilzer sein Heimspiel gegen Olympique Lyon verdient mit 3:0 (1:0) und holte am dritten Spieltag der Europa League seine ersten Punkte.

Brunner versaut Freiburgs Bayern-Generalprobe

Bayern-Generalprobe missglückt: Der SC Freiburg hat auch wegen eines Treffers von Paris Brunner auf seiner Titelmission in der Conference League einen Dämpfer hinnehmen müssen. Das Team von Julian Schuster verlor bei der AS Monaco um den deutschen Shootingstar mit 0:3 (0:1) und konnte dabei in keiner Phase an die starke Form aus der Frühphase der Saison anknüpfen. Mit drei Zählern nach zwei Spieltagen geraten die Breisgauer auf dem Weg zum direkten Achtelfinal-Einzug nun unter Zugzwang.

Antonelli zweifelt: WM-Titel in Austin "unwahrscheinlich"

WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli fiebert der Titelentscheidung in der Formel 1 entgegen, zweifelt aber noch an seiner Krönung am kommenden Wochenende. "Für mich müsste das Wochenende perfekt laufen, die anderen dagegen müssten schlechte Ergebnisse erzielen. Das ist eher unwahrscheinlich", sagte der Mercedes-Pilot vor dem Großen Preis der USA in Austin/Texas (Sonntag, 21.00 MEZ/Sky): "Es ist natürlich verrückt, wenn man darüber nachdenkt. Aber genau deshalb versuche ich, nicht zu viel darüber nachzudenken."

Hofmann nutzt seine Chance: Bayer gewinnt auch auf Kreta

Arbeitssieg auf der Urlaubsinsel: Routinier Jonas Hofmann hat seine Startelf-Chance genutzt und Bayer Leverkusen in der Europa League zum dritten Sieg im dritten Spiel geschossen. Die formstarke Werkself gewann auch dank eines Doppelpacks des 34-Jährigen am Donnerstag beim griechischen Pokalsieger OFI Kreta mit 2:0 (2:0) und feierte den sechsten Pflichtspielerfolg in Serie.

Textgröße ändern: