Pallade Veneta - "Nur der Anfang": Nächste Sternstunde von Antonelli

"Nur der Anfang": Nächste Sternstunde von Antonelli


"Nur der Anfang": Nächste Sternstunde von Antonelli
"Nur der Anfang": Nächste Sternstunde von Antonelli / Foto: MARK THOMPSON - SID

Kein Wetterchaos, dafür hochspannende Rennaction - und die nächste Sternstunde des jungen Überfliegers: Kimi Antonelli hat auch den Großen Preis von Miami gewonnen und seine Ambitionen auf den WM-Titel in der Formel 1 eindrucksvoll untermauert. Der italienische Mercedes-Pilot setzte sich am Sonntag in Florida vor Weltmeister Lando Norris im wiedererstarkten McLaren durch, für den Teenager im Silberpfeil war es der dritte Saisonsieg in Serie.

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"Das ist nur der Anfang, es ist noch ein weiter Weg", sagte Antonelli: "Aber wir arbeiten sehr hart. Ich werde das jetzt genießen und dann weitermachen. In drei Wochen geht es schon nach Kanada."

Auch bei der Rückkehr der Königsklasse nach der kriegsbedingten Pause lieferte Antonelli bis auf erneute Probleme am Start eine weltmeisterliche Performance ab. Auf der Strecke konnte einzig Sprintsieger Norris folgen, doch auch unter Druck behielt der jüngste WM-Führende der Formel-1-Geschichte die Nerven.

In der Gesamtwertung liegt Antonelli nun 20 Punkte vor Teamkollege George Russell, der im Duell der starken Silberpfeile als Vierter wieder einen Dämpfer kassierte. Hinter Antonelli und Norris belegte Oscar Piastri im zweiten McLaren Rang drei. Red-Bull-Star Max Verstappen, der lange um sein erstes Podest des Jahres gefahren war, wurde Fünfter vor Charles Leclerc im Ferrari.

Für Nico Hülkenberg setzte sich die enttäuschende erste Saison mit Audi nahtlos fort. Nach einer Kollision musste der Emmericher früh an die Box, wenige Runden später parkte er seinen Boliden mit Getriebeproblemen in der Garage. Damit geht das Warten auf die ersten WM-Punkte weiter.

Die drohenden Wetterkapriolen hatten im Vorfeld alle sportlichen Themen in Miami überlagert - schließlich fehlte es den Piloten bislang an Erfahrung mit den kniffligen neuen Autos bei nassen Bedingungen. Die Organisatoren reagierten frühzeitig, zogen den Beginn um drei Stunden nach vorne. Am Ende war das Wetter kein Faktor.

Um 13.00 Uhr Ortszeit legten die Piloten bei trockenen Bedingungen los - und die Prominenz um Fußball-Superstar Lionel Messi und Tennis-Legende Rafael Nadal sah eine wilde erste Runde. Während Charles Leclerc die Vorteile des Ferraris am Start ausnutzte und von Platz drei auf eins sprang, verbremsten sich Pole-Setter Antonelli und Verstappen in der ersten Kurve. Der Niederländer drehte sich bei seiner Rückkehr auf die Strecke und verlor viele Plätze.

An der Spitze duellierten sich in der Anfangsphase Leclerc, Antonelli und Norris. In Runde sechs kam dann das Safety Car auf die Strecke, weil Isack Hadjar nach einem Fahrfehler in die Wand krachte und sich Pierre Gasly quasi zeitgleich nach Kontakt mit Liam Lawson überschlug.

Verstappen wechselte auf die harten Reifen, lag dadurch nur noch auf Rang 16. Beim Restart führte Leclerc das Feld vor Norris an, der sich kurz vor dem Safety Car vor Antonelli gesetzt hatte - und schließlich in Runde 13 die Führung vom Monegassen übernahm. Kurz darauf zog dann auch der Mercedes-Shootingstar am Ferrari vorbei.

Norris setzte sich an der Spitze ab, nur Antonelli konnte dem Tempo folgen. Der Italiener ging eine Runde früher an die Box und schnappte sich kurz darauf den McLaren, auf der Strecke übernahm er wenig später vom früher gestoppten Verstappen die Führung.

Während der Regen weiter auf sich warten ließ, kontrollierte Antonelli das Rennen, bis er Getriebeprobleme meldete. Norris arbeitete sich wieder heran, schaffte es aber nicht vorbei.

T.Galgano--PV

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