Pallade Veneta - Gunst der Stunde genutzt: VfL weg vom direkten Abstiegsplatz

Gunst der Stunde genutzt: VfL weg vom direkten Abstiegsplatz


Gunst der Stunde genutzt: VfL weg vom direkten Abstiegsplatz
Gunst der Stunde genutzt: VfL weg vom direkten Abstiegsplatz / Foto: Thomas Hess - picture-alliance/Eibner-Pressefoto/SID

Die Gunst der Stunde zumindest zum Teil genutzt: Nach Monaten der Talfahrt darf sich der VfL Wolfsburg zum ersten Mal wieder verstärkt Hoffnungen auf den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga machen. Die Niedersachsen verpassten zwar den Sieg nach einer Führung, holten am drittletzten Spieltag aber immerhin ein 1:1 (0:0) beim SC Freiburg. Durch das Remis kletterte der VfL nach acht Runden am Stück als Vorletzter vorbei am FC St. Pauli auf den Relegationsrang - punktgleich mit dem letzten Saisongegner aus Hamburg.

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Konstantinos Koulierakis (55.) traf für die Wolfsburger, die in ihrem nächsten Spiel auf Meister Bayern München treffen. Die Freiburger kassierten einen Rückschlag im Kampf um die Teilnahme am Europacup, trotz des Tores von Philipp Lienhart (75.). Der SC liegt dennoch auf dem angestrebten Rang sieben, einen Punkt vor Eintracht Frankfurt. Am Donnerstag möchten die Breisgauer zum ersten Mal in der Klubgeschichte ins Finale der Europa League einziehen. Der SC muss im Halbfinal-Rückspiel ein 1:2 aus dem Hinspiel gegen die Portugiesen von Sporting Braga aufholen.

"Freiburg hat eine erstklassige Mannschaft. Da kommt schon Qualität auf uns zu. Wir müssen selber etwas für das Spiel tun", sagte VfL-Trainer Dieter Hecking kurz vor seinem 450. Bundesliga-Spiel als Coach bei DAZN: "Das ist nicht nur eine Zahl, da bin ich schon stolz darauf. Es spricht schon für einen, dass man viele Dinge richtig gemacht hat in der Karriere."

Die Wolfsburger, die bis zum Saisonende auf ihren verletzten Kapitän Maximilian Arnold verzichten müssen, waren bereits in der 9. Minute der Führung nahe. Spielführer-Vertreter Christian Eriksen traf den Pfosten. Sechs Minuten später hatte Dzenan Pejcinovic einen Treffer für den VfL auf dem Fuß.

Danach passierte nicht mehr viel. Die Freiburger, die ohne Patrick Osterhage und Max Rosenfelder auskommen mussten, wirkten inmitten der Europacup-Strapazen ziemlich müde. Von den Gästen kam auch nichts mehr. Bis zur Pause entwickelte sich ein Langweiler.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs waren die Wolfsburger wieder aktiver. Das Hecking-Team war auf frühe Ballgewinne aus, die Freiburger Defensive wirkte nicht immer sattelfest. In der 51. Minute scheiterte VfL-Angreifer Adam Daghim am Freiburger Torwart Noah Atubolu. Die Wolfsburger Führung lag in dieser Phase in der Luft, der SC war viel zu passiv. Nach einer knappen Stunde war es soweit: Im Anschluss an eine Eriksen-Ecke war der Grieche Koulierakis mit dem Kopf zur Stelle.

Erst nach dem Rückstand wachten die Freiburger auf und erhöhten die Schlagzahl. Gefährlicher blieben zwar die Wölfe, das Tor erzielte aber der eingewechselte Österreicher Lienhart per Kopf für Freiburg.

J.Lubrano--PV

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