Pallade Veneta - Tripcke zu Berliner Dominanz: "Serien immer zu Ende gegangen"

Tripcke zu Berliner Dominanz: "Serien immer zu Ende gegangen"


Tripcke zu Berliner Dominanz: "Serien immer zu Ende gegangen"
Tripcke zu Berliner Dominanz: "Serien immer zu Ende gegangen" / Foto: Thomas Hahn - picture-alliance/Sportfoto Zink/SID

Drei Titel in Serie, fünf in sechs Jahren, zwölf insgesamt: Die Eisbären Berlin dominieren die Deutsche Eishockey Liga (DEL). Doch Geschäftsführer Gernot Tripcke befürchtet keine Langeweile und sieht darin keine Gefahr für die DEL. "Solche Dynastien gab es in der Vergangenheit auch schon, und diese Serien sind dann auch immer zu Ende gegangen", sagte Tripcke nach dem erneuten Finalsieg des Rekordmeisters dem SID und erinnerte an die Titel-Hattricks der Ader Mannheim in den 90er-Jahren, der Eisbären von 2011 bis 2013 und von Red Bull München von 2016 bis 2018.

Textgröße ändern:

Verhältnisse wie in der Fußball-Bundesliga mit der erdrückenden Übermacht von Bayern München erwartet er nicht. "Der große Unterschied gegenüber dem Fußball ist, dass dort der FC Bayern durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber allen anderen Klubs hat", sagte Tripcke: "Das ist bei uns nicht so."

Berlin bewege sich zwar vom Etat und von der Größe der Arena her "im oberen Drittel der Liga. Aber auch andere Klubs haben vergleichbare Rahmenbedingungen und damit die Möglichkeit, die Vorherrschaft der Eisbären zu durchbrechen". Berlin habe mit "Konstanz und kluger Personalplanung in den vergangenen Jahren definitiv einen sehr guten Job gemacht", betonte er: "Aber das sehe ich eher als Ansporn für die anderen Klubs, weniger als Gefahr für die Liga."

Die Eisbären hatten sich am Sonntag mit dem 4:1 im fünften Finale gegen Mannheim erneut den Titel geholt und ihren Rekord in der DEL auf zwölf Meisterschaften ausgebaut. Öfter triumphierten in der deutschen Eishockey-Geschichte nur der Berliner Schlittschuhclub, der 1976 den letzten seiner 19 Titel gewann, und der EV Füssen mit 16 Erfolgen zwischen 1949 und 1973.

U.Paccione--PV

Empfohlen

"Genug ist genug": Frühere Fußballstars kritisieren Infantino

Mehrere ehemalige Fußballstars haben nach Gianni Infantinos gescheiterten Investorenplänen Änderungen an der Spitze des Weltverbandes FIFA gefordert. "Ein Wandel ist notwendig. Die Macht hat die Fähigkeit der derzeitigen Führung getrübt, zwischen ihren eigenen Interessen und dem, was für den Fußball am besten ist, zu unterscheiden", hieß es in einem Statement, das unter anderem der frühere französische Weltmeister Emmanuel Petit und Mikael Silvestre, Mitglied eines FIFA-Gremiums gegen Rassismus, bei Instagram teilten.

Winston-Salem: Altmaier erreicht Achtelfinale

Tennisprofi Daniel Altmaier hat wenige Tage vor dem Start der US Open Selbstvertrauen getankt. Der 27-Jährige aus Kempen setzte sich beim ATP-Turnier in Winston-Salem mit 6:1, 7:6 (8:6) gegen den Argentinier Francisco Comesana durch und zog in das Achtelfinale ein. Dort trifft Altmaier entweder auf Ignacio Buse aus Peru oder den Australier Adam Walton.

Frauen-WM 2027: Auslosung am 11. Dezember in Rio de Janeiro

Die Auslosung für die Fußball-WM der Frauen 2027 in Brasilien (24. Juni bis 25. Juli) findet am 11. Dezember in Rio de Janeiro statt. Das gab der Weltverband FIFA in der Nacht zu Dienstag bekannt. Die Ziehung soll dabei in dem Museum für moderne Kunst über die Bühne gehen, die genaue Uhrzeit steht noch nicht fest.

US Open: Federer sorgt für Begeisterung in New York

Im Arthur Ashe Stadium wurde laut gejubelt, tausende Fans zückten ihre Smartphones und unzählige Kinder jagten ein Autogramm: Tennis-Ikone Roger Federer ist vor dem Start der US Open unter großer Begeisterung auf den Centre Court in New York zurückgekehrt. Der 20-malige Grand-Slam-Sieger bestritt ein Training mit dem Italiener Lorenzo Musetti, ehe er am Dienstag bei einem Showmatch mit den früheren Rivalen Andy Roddick, Andre Agassi und John McEnroe im Doppel antritt.

Textgröße ändern: