Pallade Veneta - Vuelta der Frauen: Koch bleibt im Roten Trikot

Vuelta der Frauen: Koch bleibt im Roten Trikot


Vuelta der Frauen: Koch bleibt im Roten Trikot
Vuelta der Frauen: Koch bleibt im Roten Trikot / Foto: NICOLAS TUCAT - SID

Die deutsche Radsport-Aufsteigerin Franziska Koch hat bei der Spanien-Rundfahrt das Rote Trikot der Gesamtführenden erfolgreich verteidigt, aber nur noch mit zwei Sekunden Vorsprung. Die Paris-Roubaix-Siegerin belegte auf der dritten Etappe am Dienstag von Padrón nach A Coruña über 121,2 Kilometer und 1823 Höhenmeter im Hauptfeld Platz 16. Die 25-Jährige aus Mettmann hatte tags zuvor als Etappenzweite die Führung im Gesamtklassement übernommen.

Textgröße ändern:

Die zweimalige Weltmeisterin Lotte Kopecky (Belgien/SD Worx - Protime) sprang auf Platz zwei, auf Rang drei verbesserte sich die französische Tagessiegerin Cédrine Kerbaol (EF Education) mit nun vier Sekunden Rückstand. Liane Lippert (Movistar) schob sich mit Platz vier auf den sechsten Gesamtrang vor (+0:18).

Koch hatte die Gesamtführung von der Schweizerin Noemi Rüegg übernommen, die die erste Etappe gewonnen hatte, auf der zweiten aber aussteigen musste. Zu den Topfavoritinnen zählen vor allem die französische Tour-Siegerin Pauline Ferrand-Prévot (Visma-Lease a bike) und die Polin Kasia Niewiadoma vom deutschen Team Canyon//Sram zondacrypto, die bei der Frankreich-Rundfahrt im vorletzten Jahr triumphiert hatte.

Die Entscheidung um den Gesamtsieg fällt auf der siebten und letzten Etappe am Samstag, wenn es nach L'Angliru hinaufgeht. Der Anstieg, den auch die Männer bereits bei der Vuelta gefahren sind, kommt auf seinen 12,1 Kilometern auf eine maximale Steigung von 23 Prozent.

Koch hatte vor rund drei Wochen mit ihrem Überraschungssieg bei Paris-Roubaix deutsche Sportgeschichte geschrieben. Als erste deutsche Frau gewann sie das wichtigste Klassikerrennen des Radsports. Sie wurde daraufhin zur Sportlerin des Monats April gewählt.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Schiri-Boss Collina weist Kritik aus Ägypten zurück

FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina hat die aus Ägypten geäußerte Vermutung einer Bevorteilung von Lionel Messi bei der WM scharf zurückgewiesen. "Unbegründete Anschuldigungen haben in unserem Sport keinen Platz", wird der Italiener auf der Homepage des Weltverbandes zitiert, ohne einen konkreten Fall zu nennen. Collina fügte aber vielsagend an: "Niemand kann behaupten, dass Schiedsrichterentscheidungen von irgendjemandem beeinflusst werden können, nicht einmal vom FIFA-Präsidenten."

Debüt naht: Segner erstmals auf der Bank der All Blacks

Das Debüt von Rugby-Profi Anton Segner für die neuseeländische Nationalmannschaft steht unmittelbar bevor. Wie die All Blacks in der Nacht auf Donnerstag bekanntgaben, wird der 24-Jährige im Spiel der Nations Championships gegen Italien am Samstag erstmals auf der Bank sitzen.

Wieder kein Deutscher am Sachsenring: "Nicht zufriedenstellend"

Auch in diesem Jahr können die vielen Fans beim Großen Preis von Deutschland am Sachsenring keinem deutschen Rennfahrer zujubeln, die Flaute soll kein Dauerzustand werden. "Deutschland braucht wieder Teilnehmer in der Motorrad-WM, das steht außer Frage", sagte ADAC-Sportpräsident Gerd Ennser auf SID-Anfrage: "Die aktuelle Situation ohne nationale Fahrer in den WM-Klassen ist nicht zufriedenstellend."

Finale vor Augen: Zverev will "Fery-Tale" beenden

Alexander Zverev hat den großen Triumph in Wimbledon vor Augen. Nach seinem dominanten Erfolg gegen Angstgegner Taylor Fritz steht er erstmals im Halbfinale, nur noch zwei Schritte fehlen bis zum zweiten Grand-Slam-Titel nacheinander. Mit Arthur Fery wartet nun die Sensation des Turniers auf dem Weg ins Endspiel. Und Zverev hat große Lust darauf, die Rolle des Bösewichts im "Fery-Tale" zu übernehmen.

Textgröße ändern: