Pallade Veneta - Statement im CL-Kampf: VfB springt auf Platz vier

Statement im CL-Kampf: VfB springt auf Platz vier


Statement im CL-Kampf: VfB springt auf Platz vier
Statement im CL-Kampf: VfB springt auf Platz vier / Foto: THOMAS KIENZLE - SID

Der VfB Stuttgart hat sich im engen Kampf um die Champions League mit einem Statement-Sieg in die Pole Position geschossen. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß zog am vorletzten Spieltag dank eines völlig verdienten 3:1 (2:1) gegen Bayer Leverkusen am direkten Konkurrenten vorbei und ist als Tabellenvierter nur noch einen Schritt von der Qualifikation für die Königsklasse entfernt.

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Der überragende Ermedin Demirovic (5.), Maximilian Mittelstädt (45.+7/Foulelfmeter) und Deniz Undav (58.) sorgten nach drei Ligaspielen in Folge ohne Sieg für den enorm wichtigen Dreier. Vor dem letzten Spieltag bei Eintracht Frankfurt liegt das Team von Hoeneß dank der besseren Tordifferenz vor der punktgleichen TSG Hoffenheim.

Leverkusen, das durch Aleix García (1.) früh in Führung gegangen war, hat dagegen drei Punkte Rückstand auf die Konkurrenten und droht die dritte Champions-League-Teilnahme in Folge und damit das anvisierte Saisonziel zu verpassen.

Beide Mannschaften waren sich durchaus bewusst, was im Spiel um die lukrative Königsklasse auf dem Spiel stand. "Es geht um sehr viel", sagte VfB-Trainer Hoeneß, der auf seinen rotgesperrten Kapitän Atakan Karazor verzichten musste, und forderte von den Fans: "Wir müssen gemeinsam richtig was abbrennen."

Doch nicht nur die 60.000 Zuschauer in der ausverkaufen Stuttgarter Arena, auch die Leverkusener, die kurzfristig auf Nathan Tella (muskuläre Probleme) verzichten mussten, folgten Hoeneß' Appell. Nach einem Ballverlust von VfB-Verteidiger Ramon Hendriks im Mittelkreis stürmte Bayer in Überzahl auf das VfB-Tor zu, García traf nach nur 36 Sekunden zur Führung.

Ein Schock für den VfB? Überhaupt nicht. Demirovic hatte knapp fünf Minuten später die perfekte Antwort parat, als er nach einem Doppelpass mit Nikolas Nartey eiskalt links unten traf. Der Bosnier blieb auch in der Folge allgegenwärtig - Leverkusen bekam den Stürmer, der immer wieder gefährlich zum Abschluss kam, überhaupt nicht in den Griff.

Mal scheiterte Demirovic (24.) völlig freistehend an Edmond Tapsoba, der kurz vor der Linie klärte, mal an Bayer-Torwart Mark Flekken (43.) oder der eigenen Zielgenauigkeit (31., 45.). In der Nachspielzeit stellte dann aber Tapsoba, der zuvor (19.) bereits Angelo Stiller im Strafraum böse an der Wade erwischt hatte, dem 28-Jährigen ein Bein - Mittelstädt lupfte den nach Videobeweis verhängten Elfmeter cool in die Tormitte.

Auch die zweite Halbzeit begann rasant. Erneut lag der Ball nach unter einer Minute im Tor, doch eine Abseitsstellung von Undav verhinderte letztlich den zweiten Treffer von Demirovic. Stuttgart blieb dennoch klar überlegen: Mittelstädt (54.) scheiterte am herangrätschenden Jarell Quansah, Jeff Chabot (56.) an Flekken. Der dritte VfB-Treffer durch Undav war überfällig.

Y.Destro--PV

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