Pallade Veneta - Frankfurt holt Krumbiegel aus Turin

Frankfurt holt Krumbiegel aus Turin


Frankfurt holt Krumbiegel aus Turin
Frankfurt holt Krumbiegel aus Turin / Foto: Nderim Kaceli - oicture-alliance/LiveMedia-IPA/ZUMA Press Wire/SID

Die Fußballerinnen von Bundesligist Eintracht Frankfurt verstärken sich zur kommenden Saison mit Nationalspielerin Paulina Krumbiegel. Die 25 Jahre alte Außenbahnspielerin wechselt vom italienischen Spitzenklub Juventus Turin an den Main und unterschreibt einen Vertrag bis Juni 2029.

Textgröße ändern:

"Paulina bringt ein für uns extrem spannendes Profil mit. Sie ist als Persönlichkeit sehr ehrgeizig und ambitioniert, hungrig nach Erfolgen. Als Spielerinnentyp ist sie dynamisch, technisch stark und auf den Außenbahnen defensiv wie offensiv flexibel einsetzbar", sagte Sportdirektorin Babett Peter: "Zudem hat Paulina zuletzt auf internationalem Topniveau gespielt und mit Juventus Turin Titel gewonnen. Wir sind überzeugt, dass sie unserer Mannschaft mit ihren Fähigkeiten und ihrer Erfahrung sofort weiterhelfen wird und gleichzeitig weiteres Entwicklungspotenzial mitbringt."

Die gebürtige Mannheimerin Krumbiegel wurde bei der TSG Hoffenheim ausgebildet. Für die Kraichgauerinnen absolvierte sie 76 Pflichtspiele. Im Sommer 2024 wechselte Krumbiegel nach Turin, war dort in den vergangenen beiden Jahren Stammspielerin und holte 2025 das Double. Für die Nationalmannschaft hat Krumbiegel bisher elf Spiele absolviert, der letzte Einsatz liegt allerdings schon über ein Jahr zurück.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Medien: "Fall Balogun" geht in weitere Runde

Der "Fall Balogun" geht offenbar in eine weitere Runde. Nach Informationen des US-Portals The Athletic bekam Belgiens Fußballverband RBFA vom Weltverband FIFA das Recht auf Berufung eingeräumt. Demnach können die Belgier wie auch der US-Verband (U.S. Soccer) bis Montag 14.00 Uhr MESZ ihre Stellungnahmen abgeben.

UEFA zu "Fall Balogun": "Rote Linie überschritten"

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat den Weltverband FIFA beim "Fall Balogun" in selten zuvor erlebter Form kritisiert und von der Überschreitung einer "roten Linie" gesprochen. "Wir bringen unser Unverständnis über eine derart beispiellose, unbegreifliche und nicht zu rechtfertigende Entscheidung zum Ausdruck", schrieb die UEFA in einer Stellungnahme: "Manchmal lassen Regeln Interpretationsspielräume zu. In diesem Fall nicht."

Blatter zum Fall Balogun: "Quo vadis, FIFA?"

Der frühere FIFA-Präsident Joseph Blatter (90) sieht nach der Entscheidung des Weltverbands im "Fall Balogun" die Integrität des Fußballs in Gefahr. "Rote Karten werden im Fußball nicht durch politische Interventionen aufgehoben – sondern nach klaren Regeln und durch unabhängige Instanzen", sagte Blatter auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (SID): "Wenn ein US-Präsident beim FIFA-Präsidenten interveniert und danach ein Spieler vor einem WM-Achtelfinale begnadigt wird, stellt sich eine einfache Frage: Quo vadis, FIFA? Der Fußball darf nie zum Spielball der Politik werden."

Fall Balogun: Besorgter Neuendorf fordert FIFA-Aufklärung

Bernd Neuendorf hat den "Fall Balogun" mit großer Sorge zur Kenntnis genommen und Aufklärung vom Fußball-Weltverband FIFA gefordert. "Die FIFA sollte sich jetzt rasch zu Berichten erklären, wonach der Entscheidung zur Aussetzung der Roten Karte gegen den amerikanischen Spieler Folarin Balogun ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino vorausgegangen sein soll", ließ der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der im FIFA-Council sitzt, den SID wissen: "Der Eindruck, dass es hier eine aktive Einflussnahme der Politik auf den Sport gegeben hat, muss zügig und schlüssig ausgeräumt werden. Es geht um die Integrität des Wettbewerbs und die Glaubwürdigkeit der FIFA."

Textgröße ändern: