Pallade Veneta - "So schnell wie möglich": Wunderläufer Sawe startet in Berlin

"So schnell wie möglich": Wunderläufer Sawe startet in Berlin


"So schnell wie möglich": Wunderläufer Sawe startet in Berlin
"So schnell wie möglich": Wunderläufer Sawe startet in Berlin / Foto: TOBIAS SCHWARZ - SID

Wunderläufer Sabastian Sawe (31) wird nach seinem spektakulären Weltrekord in diesem Jahr auch wieder beim Marathon in Berlin (27. September) starten. Er freue sich "sehr", nach Berlin "zurückzukehren und meinen Titel zu verteidigen", sagte Sawe, der 2025 das Rennen mit dem Ziel am Brandenburger Tor gewonnen hatte, bei RTL/ntv. Ende April hatte der Kenianer Sport-Geschichte geschrieben: In London war Sawe als erster Mensch die klassischen 42,195 km unter regulären Bedingungen in weniger als zwei Stunden (1:59:30) gelaufen.

Textgröße ändern:

"Viele Menschen fragen sich vielleicht, welche Ziele ich dieses Mal habe", sagte Sawe über seine Rückkehr nach Berlin: "Nach meinem Sieg in London und meiner Leistung unter zwei Stunden kann ich nur sagen, dass ich mich - wie immer - so gut wie möglich vorbereiten werde, nach Berlin komme, um diese großartige Veranstaltung und Organisation zu ehren, die mich eingeladen hat, und so gut und so schnell wie möglich laufen möchte."

Berlins Race-Direktor Mark Milde freut sich "außerordentlich", dass Sawe seine Startzusage gegeben hat: "Wenn am Renntag alle Bedingungen stimmen, das Wetter mitspielt und Sabastian in Topform an der Startlinie steht, ist vieles möglich." Im Vorjahr gewann Sawe mit einer Zeit von 2:02:16 Stunden.

Milde muss für die Verpflichtung von Sawe nun tief in die Tasche greifen. Schließlich war der Manager zuletzt davon ausgegangen, dass sich Sawes Antrittsgage "vermutlich verdreifachen" werde.

C.Grillo--PV

Empfohlen

Balogun-Sperre aufgehoben: Belgien prüft "alle Optionen"

Belgiens Fußballverband (RBFA) will gegen die aufgehobene Sperre gegen den Amerikaner Folarin Balogun vorgehen. Die RBFA prüfe "derzeit alle möglichen Optionen", hieß es in einer Stellungsnahme bei Instagram. Die Belgier verweisen vor allem auf Artikel 66.4 des FIFA-Disziplinarkatalogs, der eine Kehrtwende wie im Fall Balogun eigentlich verhindert.

Hurkacz gibt auf: Struff im Viertelfinale

Jan-Lennard Struff hat nach seinem nächsten Comeback sensationell das Viertelfinale in Wimbledon erreicht. Der 36-Jährige profitierte beim Stand von 3:6, 6:7 (5:7), 7:6 (7:2), 7:5, 4:2 von der Aufgabe seines polnischen Gegners Hubert Hurkacz und zog erstmals bei einem Grand Slam in die Runde der letzten acht ein. Dort könnte nun der italienische Titelverteidiger Jannik Sinner warten.

Wimbledon: Topfavoritin Sabalenka scheitert an Osaka

Die viermalige Grand-Slam-Siegerin Aryna Sabalenka (28) muss weiter auf ihren ersten Wimbledon-Titel warten. Die Weltranglistenerste unterlag der an Position 14 gesetzten Japanerin Naomi Osaka, die zum ersten Mal ins Viertelfinale an der Church Road einzog, mit 2:6, 6:7 (2:7). Osaka gewann bisher, wie auch Sabalenka, sowohl die Australian als auch die US Open je zweimal.

Für 50 Millionen: Hoffenheimer Touré wechselt nach Newcastle

Bazoumana Touré sorgt bei Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim für eine Rekordeinnahme: Der 20 Jahre alte Ivorer wechselt nach seiner WM-Teilnahme in die Premier League zu Newcastle United. Die Engländer, Klub von Nationalstürmer Nick Woltemade, zahlen dem Vernehmen nach 50 Millionen Euro für den hochtalentierten Flügelspieler. Bisher war Joelinton der teuerste TSG-Transfer gewesen. Der Brasilianer war 2019 für 43,5 Millionen Euro ebenfalls von Newcastle verpflichtet worden.

Textgröße ändern: