Pallade Veneta - Stürze und Irrfahrt: Arrieta entscheidet wilde Ausreißer-Etappe

Stürze und Irrfahrt: Arrieta entscheidet wilde Ausreißer-Etappe


Stürze und Irrfahrt: Arrieta entscheidet wilde Ausreißer-Etappe
Stürze und Irrfahrt: Arrieta entscheidet wilde Ausreißer-Etappe / Foto: Luca BETTINI - AFP

Der spanische Radprofi Igor Arrieta hat trotz einer Irrfahrt und eines Sturzes auf den letzten Kilometern die Regenschlacht auf der 5. Etappe des 109. Giro d'Italia für sich entschieden. Bei seiner zweiten Italien-Rundfahrt gewann der 23-Jährige vom Team UAE das Duell der Ausreißer im Zielsprint mit dem Portugiesen Afonso Eulálio, der sich die Gesamtführung sicherte.

Textgröße ändern:

Rund 14 Kilometer vor der Zieleinfahrt in Potenza war der nun Gesamtzweite Arrieta als Verfolger gestürzt. Weil auch Eulálio auf der rutschigen Straße die Balance verlor, konnte Arrieta allerdings noch mal aufschließen. Wenig später trotzte Arrieta noch einem weiteren Rückschlag: Zwei Kilometer vor dem Ziel nahm er eine falsche Kurve.

"Ich habe nicht gedacht, dass ich verloren habe", sagte ein sichtlich durchgefrorener Arrieta bei Eurosport mit Blick auf seinen Sturz: "Man darf einfach nicht aufgeben. Ich war auf den letzten Kilometern total leer. Wir hätten den Sieg beide verdient gehabt."

Guillermo Silva aus Uruguay (XDS Astana Team) fuhr bei der 203 km langen Fahrt zwischen Praia a Mare und Potenza auf Rang drei. Bei der ersten großen Bergetappe hatten die Fahrer zuvor 3700 Höhenmeter bewältigt.

Florian Stork (Bünde/Tudor Pro Cycling) belegte als bester Deutscher den 18. Platz und fiel in der Gesamtwertung vom dritten auf den achten Rang zurück. Auch Top-Favorit Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) kam mit dem Hauptfeld ins Ziel, der Däne ist mit 6:22 Minuten Rückstand auf die Spitze 15. des Gesamtklassements.

Auf der sechsten Etappe am Donnerstag erwarten die Fahrer 142 Kilometer zwischen Paestum und Neapel. Bei lediglich 500 Höhenmetern können sich die Sprinter beweisen.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Wimbledon: Topfavoritin Sabalenka scheitert an Osaka

Die viermalige Grand-Slam-Siegerin Aryna Sabalenka (28) muss weiter auf ihren ersten Wimbledon-Titel warten. Die Weltranglistenerste unterlag der an Position 14 gesetzten Japanerin Naomi Osaka, die zum ersten Mal ins Viertelfinale an der Church Road einzog, mit 2:6, 6:7 (2:7). Osaka gewann bisher, wie auch Sabalenka, sowohl die Australian als auch die US Open je zweimal.

Für 50 Millionen: Hoffenheimer Touré wechselt nach Newcastle

Bazoumana Touré sorgt bei Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim für eine Rekordeinnahme: Der 20 Jahre alte Ivorer wechselt nach seiner WM-Teilnahme in die Premier League zu Newcastle United. Die Engländer, Klub von Nationalstürmer Nick Woltemade, zahlen dem Vernehmen nach 50 Millionen Euro für den hochtalentierten Flügelspieler. Bisher war Joelinton der teuerste TSG-Transfer gewesen. Der Brasilianer war 2019 für 43,5 Millionen Euro ebenfalls von Newcastle verpflichtet worden.

106. Sieg: Djokovic zieht an Federer vorbei

Novak Djokovic hat das Viertelfinale von Wimbledon erreicht und abermals Tennisgeschichte geschrieben. Der serbische Grand-Slam-Rekordsieger gewann trotz einiger Probleme 7:6 (8:6), 6:3, 3:6, 6:3 gegen den stark aufspielenden russischen Qualifikanten Roman Safiullin. An der Church Road war es Djokovics 106. Sieg im Männer-Einzel, damit übernahm er die alleinige Führung vom achtmaligen Champion Roger Federer.

Machtdemonstration: Pogacar schenkt del Toro den Etappensieg

Titelverteidiger Tadej Pogacar hat beim ersten Schlagabtausch der Klassementfahrer bei der 113. Tour de France in einer Machtdemonstration seinem Edelhelfer Isaac del Toro den Sieg geschenkt. Nach dem empfindlichen Rückschlag zum Auftakt flog der Weltmeister beim stimmungsvollen Finale der zweiten Etappe den legendären Olympia-Berg Montjuic in Barcelona gemeinsam mit seinem Teamkollegen hinauf zum Doppelsieg - und gewährte del Toro die Vorfahrt.

Textgröße ändern: