Pallade Veneta - Gidsel über DHB-Team: "Sind uns auf den Fersen"

Gidsel über DHB-Team: "Sind uns auf den Fersen"


Gidsel über DHB-Team: "Sind uns auf den Fersen"
Gidsel über DHB-Team: "Sind uns auf den Fersen" / Foto: JONATHAN NACKSTRAND - SID

Der dänische Welthandballer Mathias Gidsel hat sich vor dem Länderspieldoppelpack beeindruckt von der Entwicklung des Gegners Deutschland gezeigt. "Sie sind uns auf den Fersen, und sie sind jung", erklärte der Rückraumspieler der Füchse Berlin im FAZ-Interview. Die Mannschaft mit Spielern wie Marko Grgic, Renars Uscins, Juri Knorr, und Miro Schluroff gewöhne "sich mehr und mehr an den schnellen Stil". In diesem sei Dänemark zwar "schon noch besser", sagte Gidsel, "aber sie bewegen sich mehr auf unserem Terrain."

Textgröße ändern:

Zum nächsten Kräftemessen kommt es am Freitag (19.30 Uhr) in Kopenhagen und am Sonntag in Köln (15.30 Uhr/beide ProSieben, Joyn und Dyn). Es ist das erste Wiedersehen nach dem EM-Finale, das Dänemark Anfang des Jahres für sich entschieden hatte (34:27). In diesem Duell sei Gidsel "wirklich überrascht" von seinen Gegnern gewesen: "Ich wusste, dass sie gut sind, aber sie hatten gleich zwei Schritte vorwärts gemacht, nicht nur einen."

Ärgster Konkurrent für den Olympiasieger, Weltmeister und Europameister ist in Gidsels Augen derzeit aber noch eine andere Nation. Auf die Frage, ob Deutschland hinter Dänemark bereits die Nummer zwei in der Handballwelt sei, antwortete der 27-Jährige: "Zusammen mit Frankreich, ja. Die Franzosen sind aber schon noch unser größter Rivale. Wenn wir bei 100 Prozent spielen, dann können uns nur die Franzosen mit 100 Prozent schlagen."

Die Stärke des DHB-Teams sei in der Vergangenheit "die Physis" gewesen, "und wenn sie dir wehgetan haben, war es schwer, ihnen auch wehzutun", erklärte Gidsel: "Aber wir sind dänische Spieler, wir sind smart. Wir wissen, dass wir uns darauf nicht einlassen dürfen und haben sie uns mit Tempo vom Hals gehalten. Wenn sie uns schlagen wollen, müssen sie das schon auf unserem Weg tun."

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

In der Verlängerung: Schalke müht sich gegen Halle weiter

Schalke 04 hat seine Pflichtaufgabe im Nachsitzen erfüllt und die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Beim Regionalligisten Hallescher FC gewann der Bundesliga-Aufsteiger nach Rückstand noch mit 5:2 (2:2, 0:1) nach Verlängerung.

Welt- und Europameister Voigtmann beendet DBB-Karriere

Welt- und Europameister Johannes Voigtmann läuft künftig nicht mehr für die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) auf. "Ich habe mich entschieden, meine Karriere in der Nationalmannschaft nun offiziell zu beenden", sagte der 33-Jährige im Interview mit dem Münchner Merkur/tz. Er wird beim anstehenden Länderspiel in Köln verabschiedet, am Donnerstag (20.00 Uhr) trifft Deutschland zum Auftakt der WM-Qualifikation auf die Niederlande.

Elfer-Drama: Wolfsburg wendet Blamage ab

Mit Maximilian Arnold kam die Wende: Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg hat im DFB-Pokal nur mit viel Mühe eine Blamage verhindert. Das Team von Cheftrainer Tobias Strobl gewann beim Regionalligisten VSG Altglienicke nach dreimaligem Rückstand 6:5 im Elfmeterschießen und zog zum fünften Mal in Folge in die zweite Runde ein. Nach 120 Minuten hatte es 3:3 (2:2, 0:1) gestanden.

Doppelpack Johannesson: Kölner mühen sich in die zweite Runde

Dank Doppelpacker Isak Johannesson hat der 1. FC Köln die Auftakthürde im DFB-Pokal gemeistert. Das Team von Trainer René Wagner erkämpfte sich in der ersten Runde ein 2:1 (0:1) beim Drittligisten Würzburger Kickers, überzeugte dabei spielerisch aber lange nicht. Auch Jungstar Said El Mala, der nach langem Hin und Her seinen Vertrag beim FC verlängert hatte, blieb unauffällig.

Textgröße ändern: