Pallade Veneta - Zverev sagt Start beim Heimturnier in Hamburg ab

Zverev sagt Start beim Heimturnier in Hamburg ab


Zverev sagt Start beim Heimturnier in Hamburg ab
Zverev sagt Start beim Heimturnier in Hamburg ab / Foto: ANDREAS SOLARO - SID

Kein Auftritt im Wohnzimmer: Tennisstar Alexander Zverev verzichtet in der Vorbereitung auf die French Open (ab 24. Mai) auf eine Teilnahme an seinem Heimturnier in Hamburg. Am Freitag gab der 29-Jährige, der ursprünglich zugesagt hatte, aufgrund von Rückenproblemen seine Absage bekannt.

Textgröße ändern:

Er sei "wirklich enttäuscht", nicht am Rothenbaum aufschlagen zu können, sagte Zverev. "Hamburg ist meine Heimatstadt, und es ist immer etwas Besonderes für mich, vor heimischem Publikum zu spielen. Leider plagen mich Rückenprobleme, die mich die ganze Sandplatzsaison über beeinträchtigt haben. Mein Ärzteteam hat mir daher dringend geraten, nächste Woche eine Wettkampfpause einzulegen und mich zu erholen."

In den vergangenen Jahren sei er teilweise angeschlagen in Hamburg angetreten, erklärte Zverev, "aber dieses Mal muss ich auf meinen Körper hören und den Rat meines Ärzteteams befolgen". Im Vorjahr hatte der Sieger von 2023 noch in Hamburg gespielt. Er schied damals bereits im Achtelfinale gegen den Franzosen Alexandre Müller aus.

Nach seiner bitteren Dreisatz-Niederlage gegen den Italiener Luciano Darderi im Achtelfinale von Rom hatte Zverev bereits die Befürchtungen der Hamburger Veranstalter genährt. "Ich kann mich ausruhen und 100 Prozent fit werden für die French Open", sagte er und sprach davon, dass er nun "fast zwei Wochen" Zeit bis zu seinem nächsten Match habe. Vom Turnier in Hamburg war vom Tokio-Olympiasieger schon damals keine Rede.

Als Trostpflaster für die Tennisfans in der Hansestadt verkündete der Veranstalter am Freitag die Teilnahme eines anderen Top-Ten-Spielers. Der Australier Alex de Minaur schlägt 2026 erstmals in Hamburg auf.

T.Galgano--PV

Empfohlen

In der Verlängerung: Schalke müht sich gegen Halle weiter

Schalke 04 hat seine Pflichtaufgabe im Nachsitzen erfüllt und die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Beim Regionalligisten Hallescher FC gewann der Bundesliga-Aufsteiger nach Rückstand noch mit 5:2 (2:2, 0:1) nach Verlängerung.

Welt- und Europameister Voigtmann beendet DBB-Karriere

Welt- und Europameister Johannes Voigtmann läuft künftig nicht mehr für die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) auf. "Ich habe mich entschieden, meine Karriere in der Nationalmannschaft nun offiziell zu beenden", sagte der 33-Jährige im Interview mit dem Münchner Merkur/tz. Er wird beim anstehenden Länderspiel in Köln verabschiedet, am Donnerstag (20.00 Uhr) trifft Deutschland zum Auftakt der WM-Qualifikation auf die Niederlande.

Elfer-Drama: Wolfsburg wendet Blamage ab

Mit Maximilian Arnold kam die Wende: Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg hat im DFB-Pokal nur mit viel Mühe eine Blamage verhindert. Das Team von Cheftrainer Tobias Strobl gewann beim Regionalligisten VSG Altglienicke nach dreimaligem Rückstand 6:5 im Elfmeterschießen und zog zum fünften Mal in Folge in die zweite Runde ein. Nach 120 Minuten hatte es 3:3 (2:2, 0:1) gestanden.

Doppelpack Johannesson: Kölner mühen sich in die zweite Runde

Dank Doppelpacker Isak Johannesson hat der 1. FC Köln die Auftakthürde im DFB-Pokal gemeistert. Das Team von Trainer René Wagner erkämpfte sich in der ersten Runde ein 2:1 (0:1) beim Drittligisten Würzburger Kickers, überzeugte dabei spielerisch aber lange nicht. Auch Jungstar Said El Mala, der nach langem Hin und Her seinen Vertrag beim FC verlängert hatte, blieb unauffällig.

Textgröße ändern: