Pallade Veneta - Ex-Coach Hürzeler drückt St. Pauli die Daumen: "Gute Karten"

Ex-Coach Hürzeler drückt St. Pauli die Daumen: "Gute Karten"


Ex-Coach Hürzeler drückt St. Pauli die Daumen: "Gute Karten"
Ex-Coach Hürzeler drückt St. Pauli die Daumen: "Gute Karten" / Foto: Glyn KIRK - SID

Ex-Trainer Fabian Hürzeler drückt dem FC St. Pauli im Kampf um den Klassenerhalt aus der Ferne die Daumen. "Alle wissen, was das Millerntorstadion bewirken kann. Die Fans werden hinter dem Team stehen und pushen, wo es nur geht. Ich bin überzeugt, dass der FC St. Pauli gute Karten hat, es zu schaffen. Ich werde beide Daumen gedrückt halten", sagte der 33-Jährige vor dem letzten Bundesliga-Spieltag der Süddeutschen Zeitung.

Textgröße ändern:

Hürzeler hatte die Hamburger im Dezember 2022 übernommen und 2024 zum Aufstieg geführt, ehe er in die englische Premier League zu Brighton & Hove Albion wechselte. Kontakt zu den Kiezkickern habe er noch immer. "Am intensivsten ist der Kontakt zu Andreas (Bornemann, Sportdirektor, Anm. d. Red.), der mir damals die Chance gegeben hat, mich als Cheftrainer zu beweisen. Es heißt zwar, dass es im Fußball keine Dankbarkeit gibt, aber zu ihm und dem ganzen Verein spüre ich eine tiefe Verbundenheit. Und das wird sich auch nie ändern", sagte er.

Weil Brighton erst am Sonntag in Leeds gefordert ist, werde er sich den letzten Bundesligaspieltag gemeinsam mit Nationalspieler Pascal Groß anschauen. "Ich glaube, der letzte Bundesliga-Spieltag wird spannend genug, um auch noch ein paar Leute aus ganz anderen Weltregionen vor den Fernseher zu bekommen", sagte Hürzeler mit einem Augenzwinkern auf die Frage, ob sich in England jemand für Spiele des FC St. Pauli interessiere.

St. Pauli geht als Schlusslicht in den letzten Spieltag, kann sich am Samstag (15.30 Uhr/Sky) mit einem Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg und einem Punktverlust des FC Heidenheim aber noch in die Relegation retten.

C.Conti--PV

Empfohlen

Mbappés Elfmeter reicht: Frankreich ringt Paraguay nieder

Keine erneute Zaubershow, doch der Titeltraum lebt: Das französische Milliardenensemble hat seinen Charaktertest im Glutofen von Philadelphia mit viel Mühe bestanden. Die Équipe Tricolore bezwang den erneut aufmüpfigen Deutschland-Schreck Paraguay mit 1:0 (0:0) und wirkte dabei erstmals bei dieser Fußball-WM verwundbar. Ein Foulelfmeter nach Videobeweis von Kylian Mbappé (70.) rettete Les Bleus, nachdem deren furchteinflößende Staroffensive zuvor lange wirkungslos geblieben war.

Trotz Saibari-Verletzung: Marokko beendet Kanadas WM-Reise

Geheimfavorit Marokko hat die heldenhafte WM-Reise Kanadas beendet und damit den ersten Gastgeber aus dem Turnier geworfen. Im hitzigen und über weite Strecken sportlich zähen Achtelfinale von Houston musste der Afrika-Cup-Sieger eine frühe Verletzung des neuen Bayern-Stars Ismael Saibari verkraften, schoss am Ende aber dank der Treffer von Azzedine Ounahi (50./82.) und Soufiane Rahimi (90.+8) doch noch ein klares 3:0 (0:0) heraus.

Pogacar geschlagen: Vingegaard stürmt ins erste Gelbe Trikot

Duell eröffnet: Jonas Vingegaard ist in unnachahmlicher Art und Weise ins erste Gelbe Trikot der 113. Tour de France gestürmt. Der zweimalige Gesamtsieger raste im Team-Zeitfahren beim festlichen Grand Départ vor der Traumkulisse in Barcelona als Schnellster ins Ziel auf dem legendären Olympia-Berg Montjuic und schickte eine erste Kampfansage an Dominator Tadej Pogacar.

Wimbledon: Zverev wieder im Achtelfinale

Alexander Zverev hat zum vierten Mal das Achtelfinale in Wimbledon erreicht. Der Hamburger gewann am Samstag sein Drittrundenduell gegen Marcos Giron aus den USA nach einer durchwachsenen Leistung 6:2, 7:6 (7:4), 6:4 und darf nach dem Triumph bei den French Open weiter von seinem zweiten Grand-Slam-Titel träumen.

Textgröße ändern: