Pallade Veneta - Kein Happy End für Hearts: Celtic mit Last-Minute-Sieg

Kein Happy End für Hearts: Celtic mit Last-Minute-Sieg


Kein Happy End für Hearts: Celtic mit Last-Minute-Sieg
Kein Happy End für Hearts: Celtic mit Last-Minute-Sieg / Foto: Andrew Milligan - picture-alliance/SID

Celtic Glasgow hat dem Fußball-Märchen von Heart of Midlothian am letzten Spieltag der schottischen Meisterschaft ein Happy End verwehrt. Durch ein 3:1 (1:1) im direkten Duell entriss die Mannschaft von Teammanager Martin O'Neill dem Außenseiter um den deutschen Torhüter Alexander Schwolow noch die Tabellenführung und feierte mit zwei Punkten Vorsprung den 56. Liga-Titel. Celtic überholte mit der vierten Meisterschaft in Serie und der 13. in den vergangenen 14 Jahren auch Lokalrivale Rangers (55).

Textgröße ändern:

Vor den Augen von Celtics Edelfan Rod Stewart erzielten der Japaner Daizen Maeda (87.) und Callum Osmand (90.+8) die entscheidenden Treffer zum Sieg und zur Rekordmeisterschaft. Das 3:1 Kapitän Lawrence Shakland hatte die Hearts im Celtic Park mit seinem 16. Saisontor zunächst in Führung gebracht (43.). Der Belgier Arne Engels, 2024 vom FC Augsburg zu Celtic gewechselt, verwandelte einen Handelfmeter zum Ausgleich (45.+4). Der langjährige Bundesliga-Torhüter Schwolow hatte dabei die Ecke geahnt, der Ball aber rutschte unter seinem Körper durch.

Die zweite Halbzeit geriet immer mehr zu einer Abwehrschlacht der Hearts. Der Nigerianer Kelechi Iheanacho vergab dabei zunächst die Führung für Celtic - er traf nur den Pfosten (79.). Kurz darauf lenkte Schwolow einen Schuss des Schweden Benjamin Nygren über die Latte (80.). Der Treffer von Maeda wurde erst nach längerer Videoüberprüfung anerkannt, Osmand konnte danach ins verlassene Tor der Hearts einschieben, nachdem Schwolow sich mit in den Strafraum von Celtic begeben hatte.

Die Hearts hatten ihren fünften Meistertitel bereits 1965 und 1986 am letzten Spieltag verpasst. Der letzte schottische Meister, der nicht Celtic oder Rangers hieß, war 1985 der FC Aberdeen, der damals unter Sir Alex Ferguson seinen Erfolg von 1984 hatte wiederholen können.

M.Romero--PV

Empfohlen

Mbappés Elfmeter reicht: Frankreich ringt Paraguay nieder

Keine erneute Zaubershow, doch der Titeltraum lebt: Das französische Milliardenensemble hat seinen Charaktertest im Glutofen von Philadelphia mit viel Mühe bestanden. Die Équipe Tricolore bezwang den erneut aufmüpfigen Deutschland-Schreck Paraguay mit 1:0 (0:0) und wirkte dabei erstmals bei dieser Fußball-WM verwundbar. Ein Foulelfmeter nach Videobeweis von Kylian Mbappé (70.) rettete Les Bleus, nachdem deren furchteinflößende Staroffensive zuvor lange wirkungslos geblieben war.

Trotz Saibari-Verletzung: Marokko beendet Kanadas WM-Reise

Geheimfavorit Marokko hat die heldenhafte WM-Reise Kanadas beendet und damit den ersten Gastgeber aus dem Turnier geworfen. Im hitzigen und über weite Strecken sportlich zähen Achtelfinale von Houston musste der Afrika-Cup-Sieger eine frühe Verletzung des neuen Bayern-Stars Ismael Saibari verkraften, schoss am Ende aber dank der Treffer von Azzedine Ounahi (50./82.) und Soufiane Rahimi (90.+8) doch noch ein klares 3:0 (0:0) heraus.

Pogacar geschlagen: Vingegaard stürmt ins erste Gelbe Trikot

Duell eröffnet: Jonas Vingegaard ist in unnachahmlicher Art und Weise ins erste Gelbe Trikot der 113. Tour de France gestürmt. Der zweimalige Gesamtsieger raste im Team-Zeitfahren beim festlichen Grand Départ vor der Traumkulisse in Barcelona als Schnellster ins Ziel auf dem legendären Olympia-Berg Montjuic und schickte eine erste Kampfansage an Dominator Tadej Pogacar.

Wimbledon: Zverev wieder im Achtelfinale

Alexander Zverev hat zum vierten Mal das Achtelfinale in Wimbledon erreicht. Der Hamburger gewann am Samstag sein Drittrundenduell gegen Marcos Giron aus den USA nach einer durchwachsenen Leistung 6:2, 7:6 (7:4), 6:4 und darf nach dem Triumph bei den French Open weiter von seinem zweiten Grand-Slam-Titel träumen.

Textgröße ändern: