Pallade Veneta - Düsseldorf steigt ab - Fürth in der Relegation

Düsseldorf steigt ab - Fürth in der Relegation


Düsseldorf steigt ab - Fürth in der Relegation
Düsseldorf steigt ab - Fürth in der Relegation / Foto: Wolfgang Zink - picture-alliance/Sportfoto Zink/SID

Absturz statt Aufstieg: Fortuna Düsseldorf muss am Ende einer desaströsen Saison nach 17 Jahren zurück in die Drittklassigkeit. Die Rheinländer, die mit dem klaren Ziel Aufstieg in die Zweiligasaison gestartet waren, verloren am 34. Spieltag beim Verfolger Greuther Fürth 0:3 (0:3) und wurden vom rettenden Platz 15 noch auf Rang 17 durchgereicht.

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Fürth hingegen erreichte zumindest noch den Relegationsplatz und spielt kommenden Freitag (20.30 Uhr) auswärts sowie am 26. Mai (jeweils 20.30 Uhr/Sat.1 und Sky) gegen den Drittliga-Dritten Rot-Weiss Essen um den letzten freien Platz in der Bundesliga-Saison 2026/27. Preußen Münster stand zuvor schon als Absteiger fest.

Felix Klaus (2.), der viereinhalb Jahre für Düsseldorf gespielt hatte, Elias Egouli per Eigentor (16.) und Torjäger Noel Futkeu (36.) schossen für die Fürther vor der Pause bereits das Ergebnis heraus, mit dem das Kleeblatt an der leblosen Fortuna in der Tabelle vorbeizog. Abermals Futkeu (73.), der in der kommenden Saison für Bundesligist Eintracht Frankfurt spielt, hätte seinen Klub um ein Haar ans rettende Ufer bringen können - der Stürmer stand aber hauchzart im Abseits.

"Wir wollen den Klassenerhalt schaffen und haben jetzt die Chance, diesen aus eigener Kraft zu erreichen. In dieser Konstellation ist es für mich sicherlich das bedeutendste Spiel meiner bisherigen Trainerlaufbahn", hatte Fortuna-Trainer Alexander Ende im Vorfeld gesagt.

Doch der bereits dritte Chefcoach der Fortunen in dieser Saison hatte kaum auf der Bank Platz genommen, da war sein Team bereits im Rückstand, weil die Hintermannschaft die Franken gewähren ließ - wie auch bei den weiteren Gegentreffern vor der Pause, an denen Routinier Klaus (33) ebenfalls direkt beteiligt war.

Düsseldorf, dem der gelbgesperrte Torjäger Cedric Itten fehlte, strahlte viel zu wenig Gefahr aus und präsentierte sich auf ganzer Linie wie ein Absteiger. Vor zwei Jahren in der Relegation zur 1. Bundesliga dramatisch am VfL Bochum gescheitert, war Fortuna mit den höchstmöglichen Ambitionen in die Saison gestartet. "All-in", wolle man gehen, sagte Trainer Daniel Thioune im Sommer. Im Oktober wurde der beliebte Coach entlassen, unter Markus Anfang stürzte der Traditionsklub immer tiefer, auch der im April geholte Ende brachte nicht den Turnaround.

Fürth mit Trainer Heiko Vogel muss nun im Traditionsduell mit RWE kämpfen, um vier Jahre nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga nicht erstmals seit 1997 wieder drittklassig spielen zu müssen.

O.Mucciarone--PV

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