Pallade Veneta - WM-Quali: Berger-Einsatz gegen Norwegen weiter offen

WM-Quali: Berger-Einsatz gegen Norwegen weiter offen


WM-Quali: Berger-Einsatz gegen Norwegen weiter offen
WM-Quali: Berger-Einsatz gegen Norwegen weiter offen / Foto: Paul Fritz - picture alliance/HMB Media/SID

Der Einsatz von Fußball-Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger in den entscheidenden Qualifikationsspielen um das direkte WM-Ticket ist nach den ersten Trainingseinheiten weiter fraglich. "Eine Prellung tut weh und morgen kann wieder alles weg sein, morgen kann es noch schlimmer werden, man weiß es nicht. Ich versuche deswegen, so viel wie möglich auf dem Platz zu machen und dann mal sehen, ob es bis Freitag reicht", sagte Berger drei Tage vor dem Heimspiel gegen Norwegen in Köln (20.35 Uhr/ARD).

Textgröße ändern:

Die Einheit am Dienstag konnte sie aufgrund ihrer schmerzhaften Bauchverletzung nur teilweise, sehr dosiert und mit einem aufgeklebten Polster am Körper absolvieren. "Ich habe Schmerzen. Manche Schmerzen sind aber aushaltbar, das versuchen wir gerade auszutesten, wie weit wir gehen können", sagte die 35-Jährige. Die Blessur hatte sie am 20. Mai bei einer Partie ihres US-Vereins Gotham FC erlitten.

Eine Entscheidung über den Einsatz der Nummer eins fällt womöglich erst am Spieltag, erklärte Co-Trainerin Maren Meinert: "Wir werden sicherlich bis zur letzten Minute warten." Ob Stina Johannes (VfL Wolfsburg) oder Ena Mahmutovic (FC Bayern) Berger vertreten würde, sei auch noch offen: "Wir haben auch nicht eine klare Nummer zwei und Nummer drei. Da müssten wir einfach auch morgen das Training noch abwarten."

Im vorletzten Gruppenspiel am Freitag kann das DFB-Team die Qualifikation für die WM 2027 in Brasilien mit einem Sieg vorzeitig perfekt machen. Die Gruppe A4 führt Deutschland mit einem Punkt vor den Norwegerinnen an. Vier Tage später müssen die Deutschen in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana antreten (18.00 Uhr/ZDF).

"Wir wissen, dass wir gegen Norwegen jetzt den Sack zumachen wollen und uns für die WM qualifizieren", sagte Berger auch mit Rückblick auf das jüngste 0:0 in Österreich als Stimmungsdämpfer. "Wir wissen selber, dass es nicht gut genug war. Da muss man nicht um den heißen Brei herumreden", betonte Berger, die die Ausfälle in der Abwehr als "gar kein Problem" abtat. Kapitänin Giulia Gwinn und Franziska Kett (beide FC Bayern) fehlen verletzt, Janina Minge (VfL Wolfsburg) muss aufgrund einer Rotsperre aussetzen.

C.Conti--PV

Empfohlen

Jubel mit Deschamps: Frankreich lässt Schweden keine Chance

Die unaufhaltsame Milliardenoffensive um Kylian Mbappé hat Frankreich ins WM-Achtelfinale geschossen - und ihrem Trainer Didier Deschamps in traurigen Tagen einen Erfolg geschenkt. Der äußerst souveräne Weltmeister von 2018 ließ beim 3:0 (1:0) gegen Schweden nichts anbrennen und unterstrich im Sechzehntelfinale seinen Favoritenstatus.

Nach WM-Aus: Koeman tritt als Bondscoach zurück

Ronald Koeman ist nach dem frühen WM-Aus der Niederlande als Bondscoach zurückgetreten. "Wir alle haben von einer Weltmeisterschaft geträumt, bei der wir Geschichte schreiben würden. Das ist nicht gelungen. Niemand ist darüber enttäuschter als ich", schrieb der 63-Jährige am Dienstagabend und damit weniger als 24 Stunden nach der Niederlage im Sechzehntelfinale gegen Marokko bei Instagram.

Hummels: "Es muss sich auf der Trainerposition etwas ändern"

Der frühere Weltmeister Mats Hummels hat so deutlich wie kaum ein anderer Experte vor ihm die Entlassung von Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann gefordert. "Wenn man die ganze Faktenlage gerade so sieht, würde ich sagen: Es muss sich auf der Trainerposition etwas ändern", sagte Hummels am Dienstagabend bei MagentaTV, räumte allerdings ein, bei der Bewertung befangen zu sein.

Comeback in Wimbledon: Williams kämpft vergeblich

Das Comeback der Königin war nicht von Erfolg gekrönt, und doch verneigte sich die Tenniswelt vor Serena Williams: Bei ihrer Rückkehr aus dem Ruhestand ließ die einstige Ausnahmespielerin auf dem Centre Court von Wimbledon mehr als einmal ihre alte Klasse aufblitzen, kämpfte verbissen um ihre Chance und musste sich gegen die 24 Jahre jüngere Australierin Maya Joint erst nach 2:22 Stunden 3:6, 7:6 (8:6), 3:6 geschlagen geben.

Textgröße ändern: