Pallade Veneta - Zverev schlägt Teenager Jódar - jetzt wartet Mensik

Zverev schlägt Teenager Jódar - jetzt wartet Mensik


Zverev schlägt Teenager Jódar - jetzt wartet Mensik
Zverev schlägt Teenager Jódar - jetzt wartet Mensik / Foto: JULIEN DE ROSA - SID

Alexander Zverev hat das Halbfinale der French Open erreicht und darf weiter von seinem ersten Grand-Slam-Sieg träumen. Der Hamburger bezwang am Dienstag mit einer Machtdemonstration den spanischen Teenager Rafael Jódar 7:6 (7:3), 6:1, 6:3 und ist nur noch zwei Siege vom großen Triumph in Paris entfernt. Auf dem Weg ins Finale trifft der Tokio-Olympiasieger nun auf den Tschechen Jakub Mensik, der trotz körperlicher Probleme 6:4, 6:3, 7:6 (7:3) gegen das brasilianische Supertalent Joao Fonseca gewann.

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"Ich bin glücklich, dass ich im Halbfinale stehe, mehr nicht", sagte Zverev: "Ich will die Matches gewinnen, die vor mir liegen." Doch während sich die deutsche Nummer eins in Zurückhaltung übte, prasselte aus allen Richtungen Lob auf ihn ein. "Viel besser habe ich ihn noch nie gesehen. Das war unglaublich großes Tennis", schwärmte Eurosport-Experte Boris Becker.

Zverev zog damit zum fünften Mal in den letzten sechs Jahren in die Vorschlussrunde von Roland Garros ein. Zuletzt hatte der 29-Jährige 2024 das Halbfinale in Paris erreicht und erst im dramatischen Endspiel gegen Carlos Alcaraz verloren. Bei der vergangenen Ausgabe war er im Viertelfinale am 24-maligen Major-Gewinner Novak Djokovic gescheitert.

Im ersten Aufeinandertreffen mit dem zehn Jahre jüngeren Jódar, der wie sein Idol Rafael Nadal auf den Spitznamen "Rafa" hört und als erster richtiger Härtetest für den Deutschen galt, startete Zverev zunächst mit einigen Problemen. Während er sich bei geschlossenem Dach über dem Court Philippe-Chatrier immer wieder vermeidbare Fehler leistete, war der Spanier vor allem bei seinem eigenen Aufschlagspiel dominant. Früh lag Zverev 2:5 zurück. Mit dem Rücken zur Wand zeigte Zverev aber eine starke Reaktion und rettete sich in den Tiebreak. Nach einer Stunde und acht Minuten war der Satzgewinn perfekt.

Danach drehte Zverev auf, sein junger Gegner hatte dem wenig entgegenzusetzen. In nur 34 Minuten ging auch der zweite Satz an Zverev, der auch in der Folge mit all seiner Erfahrung nichts mehr anbrennen ließ und souverän das Ticket für die nächste Runde löste.

In der Nightsession erlebte dann Mensik eine emotionale Achterbahnfahrt. In Sätzen schon 2:0 in Führung, bereitete plötzlich der eigene Körper Schwierigkeiten. Doch der 20-Jährige kämpfte sich durch und zog nach seinem siebten Matchball als jüngster Tscheche überhaupt in das Halbfinale eines Grand Slams ein.

Y.Destro--PV

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