Pallade Veneta - "Neuer Impuls": Kreis nicht mehr Eishockey-Bundestrainer

"Neuer Impuls": Kreis nicht mehr Eishockey-Bundestrainer


"Neuer Impuls": Kreis nicht mehr Eishockey-Bundestrainer
"Neuer Impuls": Kreis nicht mehr Eishockey-Bundestrainer / Foto: ENNIO LEANZA - SID

Neuer Bundestrainer für die Heim-WM im nächsten Jahr: Nach der verpatzten Weltmeisterschaft haben sich der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) und Harold Kreis (67) "einvernehmlich" getrennt. Der eigentlich bis 2027 laufende Vertrag des Deutsch-Kanadiers werde "mit sofortiger Wirkung" beendet, wie es in einer Mitteilung am Freitag hieß. Nun soll ein unbelasteter Bundestrainer das DEB-Team auf das Turnier in Deutschland im nächsten Jahr vorbereiten, ein Nachfolger steht aber noch nicht fest.

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"Wir sind nach einer intensiven Analyse zu diesem Entschluss gelangt", sagte DEB-Sportvorstand Christian Künast über die Trennung: "Harold Kreis hat sich mit großer Hingabe in den Dienst der Nationalmannschaft gestellt und bedeutende Verdienste um das deutsche Eishockey erworben." Allerdings sei man "der festen Überzeugung, dass es nun einen neuen Impuls braucht."

Kreis hatte zuletzt in Zürich mit dem erneuten Vorrunden-Aus und Platz zehn in der Endabrechnung das dritte enttäuschende Turnier in Folge zu verantworten. Argumente für eine Weiterbeschäftigung lieferte der 67-Jährige nicht, nachdem er mit dem DEB-Team schon vor einem Jahr in Dänemark das WM-Viertelfinale verpasst hatte und auch die Olympischen Spielen in Italien nicht zufriedenstellend gelaufen waren. Bei seinem ersten Turnier 2023 hatte Kreis mit Deutschland noch WM-Silber gewonnen.

"Die vergangenen drei Jahre mit der Nationalmannschaft waren eine besondere Zeit, an die ich mit großer Dankbarkeit zurückdenke", sagte Kreis zum Abschied: "Ich wünsche dem Verband und der Mannschaft für die kommenden Aufgaben alles Gute."

R.Zaccone--PV

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