Pallade Veneta - Freigang droht Ärger: NADA bestätigt drei Meldeversäumnisse

Freigang droht Ärger: NADA bestätigt drei Meldeversäumnisse


Freigang droht Ärger: NADA bestätigt drei Meldeversäumnisse
Freigang droht Ärger: NADA bestätigt drei Meldeversäumnisse / Foto: MIGUEL MEDINA - SID

Der deutschen Fußball-Nationalspielerin Laura Freigang droht nun auch offiziell Ärger wegen Meldeversäumnissen im Zusammenhang von Dopingproben. Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) bestätigte am Freitag drei "Strikes" der Kapitänin von Bundesligist Eintracht Frankfurt innerhalb von zwölf Monaten. Die NADA machte den Vorgang während des deutschen WM-Qualifikationsspiels gegen Norwegen publik, bei dem die 28-Jährige aber nicht zum Kader gehörte.

Textgröße ändern:

Die NADA sprach von einem "möglichen Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen", der Fall sei an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) weitergeleitet worden. Dieser sei für das Disziplinarverfahren zuständig und werde "den vorliegenden Sachverhalt prüfen, bewerten und über die Feststellung eines Verstoßes gegen Anti-Doping-Bestimmungen und die entsprechenden Sanktionen entscheiden."

Zuvor hatte es mehrere Medienberichte über den Fall Freigang gegeben. Ein Dopingverdacht bestehe nicht gegen die DFB-Torjägerin, alle ihre Tests seien negativ ausgefallen, schrieb der kicker. Laut Sport1 soll Freigang dreimal innerhalb eines Jahres nicht am angegebenen Ort gewesen sein.

Drei "Strikes" führen zu einem Disziplinarverfahren, als Strafmaß ist eine Sperre von bis zu zwei Jahren vorgesehen.

Freigang gehört auch für das WM-Qualifikationsspiel am Dienstag in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana (18.00 Uhr/ZDF) nicht zum Kader, ist aber auf Abruf nominiert. "Wir sehen andere Spielerinnen auf ihrer Position vor ihr", hatte Bundestrainer Christian Wück in der Vorwoche über seine Entscheidung gesagt.

C.Conti--PV

Empfohlen

Ex-Mediendirektor warnt UEFA vor "Fiasko" im FIFA-Machtkampf

Der Europäischen Fußball-Union (UEFA) läuft im Machtkampf mit Präsident Gianni Infantino aus Sicht des früheren FIFA-Mediendirektors Guido Tognoni die Zeit davon. "Die UEFA hat im Moment einfach an Tempo verloren. Das muss man sagen", sagte Tognoni der ARD-Sportschau. "Und wenn sie jetzt nicht bald an Tempo zunehmen, dann könnte das Ganze noch in einem Fiasko enden."

NHL: Minnesota ohne Sturm erneut erfolgreich

Die Minnesota Wild bleiben auch ohne den deutschen Eishockey-Nationalspieler Nico Sturm in der Erfolgsspur. Gegen die Columbus Blue Jackets feierte das Team aus Saint Paul beim 2:1 seinen sechsten Saisonsieg bei bislang drei Niederlagen.

Baseball: Rays vor Einzug in die World Series

Die Tampa Bay Rays sind nur noch einen Sieg vom Einzug in die World Series der Major League Baseball (MLB) entfernt. Nach dem 3:1-Erfolg bei den Cleveland Guardians führt die Franchise aus Florida die Playoff-Serie mit 3:2 an. Ein weiterer Sieg in Spiel sechs in der Nacht auf Dienstag würde die Rays ins Finale bringen, wo die Milwaukee Brewers warten, die sich mit 4:0 gegen Titelverteidiger Los Angeles Dodgers durchgesetzt hatten.

NBA: Kings-Star Simmons reißt sich die Achillessehne

Die Leidenszeit von Basketball-Star Ben Simmons ist um ein bitteres Kapitel reicher. Der frühere Nummer-eins-Pick hat sich im Training einen Achillessehnenriss zugezogen. Das teilte Simmons' Klub, die Sacramento Kings, mit. Der Australier müsse operiert werden.

Textgröße ändern: