Pallade Veneta - DM Balve: Werth zum 19. Mal deutsche Meisterin

DM Balve: Werth zum 19. Mal deutsche Meisterin


DM Balve: Werth zum 19. Mal deutsche Meisterin
DM Balve: Werth zum 19. Mal deutsche Meisterin / Foto: PIERRE-PHILIPPE MARCOU - SID

Deutschlands Rekord-Olympiasiegerin Isabell Werth ist in Balve in dominanter Manier zum 19. deutschen Meisterschaftstitel ihrer Karriere geritten. Im Special am Samstag tanzte die Dressur-Ikone mit Erfolgspferd Wendy mit 81,510 Prozentpunkten zur nächsten Goldmedaille, ihre stärkste Konkurrentin dabei: Sie selbst. Mit Zweitbesetzung Viva Old schlug die 56-Jährige auch ihren Pariser Mannschaftskollegen Frederic Wandres mit Olympiapferd Bluetooth knapp.

Textgröße ändern:

Da nur der Auftritt mit dem bestplatzierten Pferd in die Meisterschaftswertung zählt, sicherte sich Wandres, Teil der deutschen Gold-Equipe vor zwei Jahren, mit 77,686 Prozentpunkten trotzdem den Silberrang. Das Podium komplettierte Charlott-Maria Schürmann mit Dante's Pearl (76,431 Prozent), Werth erreichte mit Viva Gold 77,823 Prozent.

1991 triumphierte Werth in Münster erstmals bei deutschen Meisterschaften - am anvisierten 19. Titelgewinn 35 Jahre später ließ sie am Samstagnachmittag auf dem Viereck keinerlei Zweifel aufkommen. Mit Wendy, mit der sie vor zwei Jahren in Paris Einzel-Silber gewann zeigte Werth eine konzentrierte Leistung. Im WM-Casting von Bundestrainerin Monica Theodorescu steht Deutschlands erfolgreichste Olympiasportlerin damit ganz vorne. Das Turnier im Sauerland zählt zu den wichtigsten Sichtungsterminen vor dem großen Jahreshighlight in Aachen (11. bis 23. August).

Bereits am Sonntag könnte Werth sich den nächsten Titel sichern, zum Abschluss der nationalen Titelwettkämpfe steht mit der Kür (10.45 Uhr) zu freier Choreografie und Musikwahl noch das große Highlight auf der Tagesordnung. Im vergangen Jahr verzichtete Werth nach dem Sieg im Special jedoch auf einen weiteren Start ihres Goldpferdes.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Klopp mauert: "Das ist nicht der Moment"

"Schattenmann" Jürgen Klopp hat mit Entsetzen auf das niederschmetternde WM-Aus von Bundestrainer Julian Nagelsmann und der deutschen Fußball-Nationalmannschaft reagiert - selbst will er sich aber nicht als Nachfolger ins Gespräch bringen. "Ich verstehe, dass mein Name genannt wird, aber das ist nicht der Moment, darüber zu sprechen - und vor allem nicht mit mir", sagte der Experte von MagentaTV nach der 3:4-Pleite im Elfmeterschießen gegen Paraguay im Sechzehntelfinale von Foxborough.

Nach WM-Aus: Nagelsmann will weitermachen

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat nach dem WM-Aus einen Rücktritt ausgeschlossen und seinen Willen zum Weitermachen gezeigt. "Ich stehe bereit, wenn man das möchte, und wenn man mich nicht möchte, muss man mir das sagen", sagte er nach dem Scheitern im Sechzehntelfinale gegen Paraguay (3:4 i.E.) bei MagentaTV.

Klopp entsetzt: "Wir haben nicht funktioniert"

"Schattenmann" Jürgen Klopp hat mit Entsetzen auf das niederschmetternde WM-Aus von Bundestrainer Julian Nagelsmann und der deutschen Fußball-Nationalmannschaft reagiert. "Es gibt 500.000 Wege, ein Fußballspiel zu gewinnen. Du musst nur einen finden", sagte der Experte von MagentaTV nach der 3:4-Pleite im Elfmeterschießen gegen Paraguay im Sechzehntelfinale von Foxborough. "Es gab nur ein Ziel, einen Traum, der ist geplatzt. Es war dramatisch. Wir haben nicht funktioniert."

Fiasko in Foxborough: DFB-Desaster gegen Paraguay

Aus der Traum! Die Nationalmannschaft und mit ihr Bundestrainer Julian Nagelsmann sind bei ihrer Titelmission krachend gescheitert, der deutsche Fußball liegt nach dem nächsten bitterbösen WM-Desaster mal wieder am Boden. Die DFB-Auswahl zerschellte in einer hochdramatischen Hitzeschlacht von Foxborough an den knüppelharten Defensivkünstlern aus Paraguay und schied erstmals seit 64 Jahren in der ersten K.o.-Runde aus.

Textgröße ändern: