Pallade Veneta - DM Balve: Ikone Werth sichert sich 20. Meisterschaftstitel

DM Balve: Ikone Werth sichert sich 20. Meisterschaftstitel


DM Balve: Ikone Werth sichert sich 20. Meisterschaftstitel
DM Balve: Ikone Werth sichert sich 20. Meisterschaftstitel / Foto: Daniel Bockwoldt - picture alliance / dpa/SID

Rekord-Olympiasiegerin Isabell Werth hat ihrer unglaublichen Titelsammlung auch ohne Spitzenpferd Wendy den 20. deutschen Meistertitel hinzugefügt. In der abschließenden Kür der nationalen Titelkämpfe am Sonntag in Balve war die Dressurikone auch mit ihrer "Zweitbesetzung" Viva Gold nicht zu stoppen. Mit insgesamt 83,650 Prozentpunkten setzte sich die 56-Jährige deutlich gegen Semmieke Rothenberger (80,880) mit Farrington und Raphael Netz mit Great Escape Camelot (79,030) durch.

Textgröße ändern:

Die "ewige" Werth bleibt damit weiter das Maß aller Dinge - was 1991 in Münster mit ihrem ersten Meisterschaftstitel begann, nimmt auch 35 Jahre später kein Ende. Am Abschlusstag in Balve verzichtete die 56-Jährige nach ihrem Sieg am Vortag im Special zwar auf Spitzenpferd Wendy, mit der sie vor zwei Jahren neben Mannschaftsgold in Paris auch Einzel-Silver gewann, konnte sich aber auch auf ihren Nachwuchsstar Viva Gold verlassen.

Hatte am Samstag im Special noch Charlott-Maria Schürmann mit ihrer Dante's Pearl auf Rang drei überzeugt, trumpften diesmal die Nachwuchshoffnungen Rothenberger und Netz hinter Werth auf. Beim wichtigen Sichtungsturnier vor dem großen Jahreshighlight in Aachen dürfte sich aber alle drei zumindest in den Fokus von Bundestrainerin Monica Theodorescu geritten haben. Die Weltmeisterschaft kehrt vom 11. bis zum 23. August in die Soers zurück.

Dabei profitierten alle Teilnehmer aber teilweise auch von dem geschwächten Starterfeld: Katharina Hemmer und Ingrid Klimke, im Vorjahr Teil der deutschen EM-Equipe, verpassten die Meisterschaften in diesem Jahr aufgrund des Fitnesszustandes ihrer Pferde komplett, der Vortages-DM-Zweite Frederic Wandres war mit seinem Olympiapferd Bluetooth in der Kür nicht mehr am Start.

Zwar hatte sich Werth im Special auch mit Viva Gold hauchdünn gegen ihren Pariser Teamkollegen durchgesetzt, anders als mit Wendy reitet sie auf ihrer Nachwuchshoffnung jedoch (noch) nicht in ihrer eigenen Liga.

B.Cretella--PV

Empfohlen

Masters in Cincinnati: Gauff und Fils gewinnen

Coco Gauff und Arthur Fils haben die Generalprobe für die US Open (30. August bis 13. September) gewonnen. Beim Tennis-Masters in Cincinnati siegte Gauff im amerikanischen Finale gegen Jessica Pegula mit 6:2, 6:4 und sicherte sich ihren ersten Titel der Saison. Der Franzose Fils triumphierte mit 6:3, 1:6, 6:0 über Frances Tiafoe (USA). Für den 22-Jährigen war es der bislang größte Erfolg seiner Karriere.

Fortuna nach dem Abstieg weiter in der Krise

Der Abstieg in die 3. Liga war schon schlimm genug, doch Fortuna Düsseldorf scheint sich weiter im freien Fall zu befinden. Dass die Mannschaft von Trainer Alexander Ende in der ersten Runde des DFB-Pokals nur Außenseiter gegen den SC Freiburg sein würde, war zu erwarten, dass sie aber gleich 1:5 (0:1) verlor, war dann doch ernüchternd. Höher unterlag die Fortuna noch in keinem Heimspiel in diesem Wettbewerb, den sie 1979 und 1980 gewonnen hat.

Mit Teamgeist: Gladbach auf Ligastart "gut vorbereitet"

Nach dem lockeren Auftaktsieg im ersten Pflichtspiel der neuen Saison blickt Borussia Mönchengladbach dem Ligastart positiv entgegen. "In der Bundesliga wird es sicher noch einmal ganz anders zur Sache gehen. Mein Gefühl sagt mir aber, dass wir gut darauf vorbereitet sind", sagte Trainer Eugen Polanski nach dem souveränen 5:0 (2:0) beim Fünftligisten TSV Schott Mainz in der ersten Runde des DFB-Pokals.

UEFA-Boss Ceferin verzichtet auf FIFA-Kandidatur

UEFA-Boss Aleksander Ceferin hat eine eigene Kandidatur für das Amt des FIFA-Präsidenten im März 2027 ausgeschlossen. "Ich bin nicht interessiert", sagte der Anführer der Rebellion gegen den angezählten FIFA-Chef Gianni Infantino im britischen Podcast "The Rest is Politics". Er liebe die UEFA und seine Arbeit dort, betonte er, als Gegner Infantinos sei seine "Glaubwürdigkeit weitaus größer, wenn ich kein Interesse an diesem Posten habe". Seine eigene Amtszeit an der Spitze der Europäische Fußball-Union endet ebenfalls 2027.

Textgröße ändern: