Pallade Veneta - Kiel schlecht wie seit Jahrzehnten nicht - Minden steigt ab

Kiel schlecht wie seit Jahrzehnten nicht - Minden steigt ab


Kiel schlecht wie seit Jahrzehnten nicht - Minden steigt ab
Kiel schlecht wie seit Jahrzehnten nicht - Minden steigt ab / Foto: Maximilian Koch - picture-alliance/SID

Der deutsche Handball-Rekordmeister THW Kiel hat eine schwache Saison mit einem weiteren Rückschlag beendet und wird wohl erstmals nach 33 Jahren das internationale Geschäft verpassen. Die Kieler verloren am letzten Spieltag der Bundesliga das "Endspiel" um Platz fünf gegen den TBV Lemgo-Lippe 31:34 (15:16) und wurden damit Sechster in der Endabrechnung - schlechter schnitt der THW zuletzt 1992/93 mit Rang sieben ab.

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Zweiter Absteiger ist nach einem Herzschlagfinale GWD Minden. Der Tabellenvorletzte verlor bei Schlusslicht SC DHfK Leipzig 25:26 (14:18) und bleibt damit hinter der punktgleichen HSG Wetzlar, die Meister SC Magdeburg 30:31 (17:17) unterlag. Vizemeister Füchse Berlin setzte sich in einem Offensivspektakel 43:38 (22:20) gegen den Tabellendritten SG Flensburg-Handewitt durch.

Ob Kiel, das vor dem Spiel die Vertragsverlängerung mit Nationalspieler Lukas Zerbe bis 2029 verkündete, damit wirklich nicht wenigstens in der European League dabei sein kann, ist noch nicht abschließend gesichert, aber unwahrscheinlich. Nach aktuellem Stand erhält die Bundesliga sechs internationale Startplätze.

Meister Magdeburg und Vize Berlin treten ebenso in der Champions League an wie voraussichtlich die in der Bundesliga nur siebplatzierte MT Melsungen als Sieger der European Leage. Für die European League qualifizierten sich über die Bundesliga Flensburg (3.) und der VfL Gummersbach (4.) sowie der Bergische HC (14.), der das Pokalfinale gegen Berlin verloren hat. Nur bei einer kurzfristigen Regeländerung oder einem Verzicht des BHC dürfen Lemgo und Kiel noch hoffen.

N.Tartaglione--PV

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