Pallade Veneta - Trump schaut zu: Knicks kassieren erste Pleite im NBA-Finale

Trump schaut zu: Knicks kassieren erste Pleite im NBA-Finale


Trump schaut zu: Knicks kassieren erste Pleite im NBA-Finale
Trump schaut zu: Knicks kassieren erste Pleite im NBA-Finale / Foto: SAUL LOEB - SID

Buhrufe für Donald Trump, Heimpleite für New York: An einem enttäuschenden Abend haben die Knicks beim Besuch des US-Präsidenten im dritten NBA-Finale die erste Niederlage gegen die San Antonio Spurs kassiert und einen schweren Rückschlag im Kampf um ihren dritten Titel erlitten. Nach dem 111:115 im Madison Square Garden steht es in der Best-of-seven-Serie 2:1, am Mittwoch (Ortszeit) folgt Spiel vier, das erneut in der Ostküsten-Metropole stattfinden wird.

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Victor Wembanyama, der in den ersten beiden Duellen mehr als unglücklich agiert hatte, trug die Spurs mit 32 Punkten, Jalen Brunson kam für die Knicks auf die gleiche Ausbeute. Der deutsche Center Ariel Hukporti kam wie in den ersten beiden Partien nicht für New York zum Einsatz, das seit 1973 auf den Gewinn der Larry O'Brien Trophy wartet.

Vor dem ersten Final-Heimspiel der Knicks seit 27 Jahren hatte Trump für Aufregung gesorgt, da er eine Einladung von Knicks-Besitzer James Dolan in die Arena annahm. Die Folge waren verschärfte Maßnahmen, so wurde ein weitreichender Sicherheitsbereich über mehrere Häuserblocks eingerichtet, den Fans ohne Eintrittskarte nicht betreten durften. Die traditionelle Watchparty vor dem MSG wurde am Sonntag abgesagt.

Als Trump, der das Spiel aus einer Loge verfolgte, während der Nationalhymne auf den Videoleinwänden in der Arena zu sehen war, hagelte es Buhrufe. Als die Autokolonne mit dem Präsidenten zum Madison Square Garden gefahren war, hatten einige Demonstranten am Straßenrand Schilder mit der Aufschrift "Trump muss weg" hochgehalten.

Der gebürtige New Yorker sah, wie ein Erfolgslauf der Knicks endete. Nach 13 Siegen in Serie, dem zweitlängsten Run der Playoff-Geschichte, gab es wieder eine Niederlage. Das Team aus dem Big Apple hatte zuletzt am 21. April, also vor 46 Tagen, im Achtelfinale gegen die Atlanta Hawks verloren.

Damit vergaben die Knicks die Chance, sich nach den Sweeps über die Philadelphia 76ers im Viertelfinale und die Cleveland Cavaliers um Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder im Halbfinale gleich vier Matchbälle zu holen. Die Serie geht damit auf jeden Fall nach San Antonio zurück.

C.Grillo--PV

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