Pallade Veneta - Skibergsteigen auch für Olympia 2030 vorgeschlagen

Skibergsteigen auch für Olympia 2030 vorgeschlagen


Skibergsteigen auch für Olympia 2030 vorgeschlagen
Skibergsteigen auch für Olympia 2030 vorgeschlagen / Foto: FABRICE COFFRINI - SID

Für das Skibergsteigen bleiben die Olympischen Winterspiele keine einmalige Episode: Die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat am Mittwoch "SkiMo" als zusätzliche Sportart für die Winterspiele 2030 in den französischen Alpen vorgeschlagen. Skibergsteigen hatte im vergangenen Februar in Mailand/Cortina d'Ampezzo debütiert.

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Abgestimmt wird bei der 146. IOC-Vollversammlung am 24./25. Juni, das Ja der Delegierten dürfte Formsache sein. Vorausgegangen war ein entsprechender Vorschlag der Arbeitsgruppe für das Olympische Programm.

Weiter in der Schwebe ist die Zukunft der Nordischen Kombination. Der traditionsreiche Mix aus Skispringen und Skilanglauf ist noch nicht für 2030 bestätigt. Obwohl auch Frauen mittlerweile in der NoKo Weltmeisterschaften und Weltcups austragen, steht die Disziplin auf dem Prüfstand. Mögliche Szenarien sind die Aufnahme der Frauen-Wettbewerbe sowie die Einführung eines Mixed ins Olympia-Programm - oder das generelle Olympia-Aus der Nordischen Kombination, in der nur wenige Nationen die Medaillen unter sich ausmachen.

Zwei Wochen vor der IOC-Session, die zugleich das Ende des ersten Amtsjahres von Kirsty Coventry markiert, blieben einige Punkte die IOC-Zukunft betreffend undefiniert. Die Simbabwerin Coventry (42) verwies auf fortlaufende Prozesse, die über die IOC-Vollversammlung hinausgingen.

Klar ist, dass weitere Reformen kommen. So solle der Prozess der Vergabe weiterer Spiele - hiervon kann auch Deutschland betroffen sein, das sich um Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 bewirbt - transparenter gestaltet und eine "zusätzliche Stufe" in den Prozess integriert werden. "Es ist kein Geheimnis, dass die Mitglieder stärker involviert werden sollen", sagte Coventry.

A.Fallone--PV

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