Pallade Veneta - FIS-Präsident Eliasch abgewählt - Ospelt Nachfolger

FIS-Präsident Eliasch abgewählt - Ospelt Nachfolger


FIS-Präsident Eliasch abgewählt - Ospelt Nachfolger
FIS-Präsident Eliasch abgewählt - Ospelt Nachfolger / Foto: FABRICE COFFRINI - SID

Die Ära des umstrittenen FIS-Präsidenten Johan Eliasch ist nach fünf Jahren Geschichte. Der schwedisch-britische Unternehmer (64) verlor am Donnerstag auf dem Kongress des Internationalen Ski- und Snowboardverbandes in Belgrad die Wahl um das höchste Amt mit 64:65 Stimmen gegen Alexander Ospelt. Der Liechtensteiner war der einzige Gegenkandidat.

Textgröße ändern:

Ospelt ist der sechste FIS-Präsident nach dem Schweden Ivar Holmquist (1924 bis 1934), Nikolai Ramm Oestgaard aus Norwegen (1934 bis 1951), den Schweizern Marc Hodler (1951 bis 1998) und Gian Franco Kasper (1998 bis 2021) sowie Eliasch (seit 2021). Letzterer gratulierte seinem Nachfolger zur Wahl, warf aber auch dem Internationalen Olympischen Komitee vor, es habe versucht, diese zu beeinflussen. "Dagegen müssen wir standhaft bleiben, weil wir unabhängig sind."

Eliasch war als Kandidat Georgiens angetreten, obwohl er zu dem Land im Kaukasus keine Verbindung hat. Die Verbände aus Schweden und Großbritannien versagten ihm ihre Unterstützung. Dem Unternehmer wurde von Verbänden und Athleten Misswirtschaft vorgeworfen und ihre Interessen nicht entschieden genug vertreten zu haben. Auch habe er seine mannigfaltigen Versprechen nicht erfüllt.

"Dieser jahrelange Albtraum ist vorbei", sagte DSV-Vorstand Stefan Schwarzbach dem SID: "Wir glauben, dass viele heute einfach tief durchatmen. Nach all dem, was die FIS in den vergangenen Jahren beschäftigt hat, ist die Erleichterung riesig."

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

UEFA-Boss Ceferin verzichtet auf FIFA-Kandidatur

UEFA-Boss Aleksander Ceferin hat eine eigene Kandidatur für das Amt des FIFA-Präsidenten im März 2027 ausgeschlossen. "Ich bin nicht interessiert", sagte der Anführer der Rebellion gegen den angezählten FIFA-Chef Gianni Infantino im britischen Podcast "The Rest is Politics". Er liebe die UEFA und seine Arbeit dort, betonte er, als Gegner Infantinos sei seine "Glaubwürdigkeit weitaus größer, wenn ich kein Interesse an diesem Posten habe". Seine eigene Amtszeit an der Spitze der Europäische Fußball-Union endet ebenfalls 2027.

"Neue" Hockey-Männer im Halbfinale: "Das ist Aura, Jungs"

Mit einem breiten Grinsen stand André Henning im Kreis seiner Mannschaft und sprach seiner neuformierten Truppe nach dem ersten "K.o.-Spiel" ein riesiges Lob aus. "Das mit Abstand beste Spiel - in dem Moment, wo wir am meisten Druck haben. Wahrscheinlich das beste Spiel dieser Mannschaft seit mindestens zwei Jahren", sagte der Hockey-Nationaltrainer in seiner Ansprache, deutlich zu hören über die TV-Mikros: "Das ist Aura, Jungs. Das ist so eine Ausstrahlung. Damit werden wir weitergehen."

WM-Fazit: Beckers "große Freude" - und eine Sorge

Trotz der verpassten Medaille seiner Springreiter-Schützlinge zum Abschluss blickt Bundestrainer Otto Becker voller Freude auf die Weltmeisterschaften in Aachen zurück. "Grundsätzlich sehr positiv", falle sein Fazit aus, "mit der Team-Goldmedaille war es natürlich überragend. Das war wirklich ein Erlebnis, wir haben souverän vor diesem Publikum zu Hause gewonnen, das war eine große Freude", sagte Becker im ZDF. Trotz des Triumphes seiner Mannschaft in der Soers blickte er aber auch etwas sorgenvoll in die Zukunft.

Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Zandvoort

Lando Norris setzt nach der Sommerpause seine Aufholjagd im Titelkampf fort - und nähert sich Schritt für Schritt Mercedes und WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli in der Gesamtwertung. Die Favoritenrolle will aber keiner der Kontrahenten übernehmen. Max Verstappen will derweil sein verkorkstes letztes Heimspiel in Zandvoort schnell hinter sich lassen. Erkenntnisse aus den Niederlanden.

Textgröße ändern: