Pallade Veneta - Edelreservist Rüdiger : "Sei den Jungs gegönnt"

Edelreservist Rüdiger : "Sei den Jungs gegönnt"


Edelreservist Rüdiger : "Sei den Jungs gegönnt"
Edelreservist Rüdiger : "Sei den Jungs gegönnt" / Foto: Tom Weller - picture-alliance/dpa/SID

Antonio Rüdiger hat seinen Job als Abwehrchef und seinen Stammplatz in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft verloren, doch er neidet seinen "Erben" ihre größeren Rollen keineswegs. "Jeder hat seine Zeit, jetzt ist deren Zeit. Sei den Jungs gegönnt. Ich kann nur unterstützen", sagte der 33-Jährige am Mittwoch im DFB-Quartier in Winston-Salem.

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Es sei "nicht einfach, auf der Bank zu sein", bekannte er, über allem stehe aber das Team. "Wir alle haben hier nur ein Ziel, jeder ist wichtig. Wenn man von außen Input geben kann, umso besser." Daher versuche er, "mit den Leuten Spaß zu haben und gute Vibes zu verbreiten".

Das tat der Profi von Real Madrid auch auf der Pressekonferenz in den USA. "Sein linker Fuß ist Gold", sagte er über Verteidiger Nico Schlotterbeck, "das muss man ihm lassen." Dessen Nebenmann Jonathan Tah nannte er den "neuen Chef" und lobte: "Jona stellt einfach was dar. Allein von der Physis her, das kann schon eklig werden. Wenn ich Stürmer wäre und gegen Jona spielen müsste, dann wäre das schon hart." Der junge Nathaniel Brown sei "ein ruhiger Zeitgenosse, aber auf dem Platz wird er zum Monster, dem muss ich nicht viel sagen".

Gesagt wird dafür viel über Rüdiger, vor allem im Netz, wo er oft kübelweise Hass erfährt. "Ich bin kein Kind von Traurigkeit, ich respektiere Meinungen, aber seriöse Meinungen. Seriöse Kritik ist bei mir immer willkommen", sagte er. Ansonsten sei es ja so: "Mein Name bekommt viele Klicks. Manchmal ist schlechte Presse auch gute Presse."

Aber der Hass? "In der Social-Media-Welt bin ich der Buhmann, das ist für mich auch okay." In den Stadien würden seine harten Tacklings wie etwa in der Nations League gegen Italien auch gefeiert. Also: "Lassen wir Social Media Social Media bleiben - und wir bleiben in der realen Welt."

E.M.Filippelli--PV

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