Pallade Veneta - Medien: WM-Aus für Schlotterbeck

Medien: WM-Aus für Schlotterbeck


Medien: WM-Aus für Schlotterbeck
Medien: WM-Aus für Schlotterbeck / Foto: ALEXANDER HASSENSTEIN - SID

Bittere Diagnose für Nico Schlotterbeck und die deutsche Nationalmannschaft: Der Innenverteidiger hat im WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) allem Anschein nach einen Innenbandriss im linken Sprunggelenk erlitten und fällt für den Rest des Turniers aus. Das berichteten die Bild und Sky am Montag, der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestätigte dies nach medizinischen Untersuchungen bislang nicht.

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"Es sieht auf jeden Fall nicht ganz so gut aus - leider", hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann schon nach dem Spiel gesagt. Schlotterbeck war am Samstag zur Pause ausgewechselt worden. Der 26-Jährige hatte sich in einem Zweikampf mit Amad Diallo verletzt. Laut der Medienberichte muss Schlotterbeck bis zu acht Wochen pausieren.

Für den Dortmunder kam Antonio Rüdiger. Der frühere Abwehrchef von Real Madrid hatte sich auf eine WM in der zweiten Reihe eingestellt, rückt jetzt aber wohl ins Zentrum neben Jonathan Tah.

Schlotterbeck ist schon der dritte Spieler, der dem Bundestrainer bei der Endrunde verletzungsbedingt fehlt. Serge Gnabry hatte schon im Vorfeld passen müssen, Lennart Karl musste nach einer Verletzung im Training vor Turnierbeginn aus den USA abreisen. Außerdem war Stürmer Tim Kleindienst nicht rechtzeitig voll fit geworden.

Schlotterbecks Ausfall wiegt schwer, Lothar Matthäus sprach bei RTL/ntv von einem "sehr großen Verlust. Die Verletzung ist bitter. Schlotterbeck hat sich mit Tah ganz gut eingespielt." Rüdiger aber sei ein "Mann, der jederzeit in die Stammformation gehört".

Schlotterbeck habe "die Qualität mit dem linken Fuß im Spielaufbau, diese Verlagerungsqualität können wir nicht eins zu eins ersetzen", meinte Thomas Müller bei MagentaTV und ergänzte: "Er hat auch diese Stärke in der Offensive bei den Standardsituationen. Da war er ganz klar Zielspieler. Aber Toni kann das auch, das muss sich nur wieder einspielen."

Rio-Weltmeister Shkodran Mustafi sagte: "Ich hätte als Trainer lieber gerne einen Linksfuß - auf allerhöchstem Niveau verändert das ein Spiel. Du hast mehr Druck, weniger Zeit, da willst du alle Spieler auf ihren Positionen haben." Rüdiger aber habe "jahrelang auf höchstem Niveau gespielt. Ich mache mir da ehrlicherweise keine Sorgen."

A.dCosmo--PV

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