Pallade Veneta - Frauen-Staffel weiter - Männer mit deutschem Rekord

Frauen-Staffel weiter - Männer mit deutschem Rekord


Frauen-Staffel weiter - Männer mit deutschem Rekord
Frauen-Staffel weiter - Männer mit deutschem Rekord / Foto: STEPH CHAMBERS - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID

Die deutschen 4x100m-Staffeln haben Hoffnung auf weitere Medaillen bei der Heim-EM in München geweckt. Die Frauen zogen in 43,33 Sekunden auch ohne Europameisterin Gina Lückenkemper in das Finale am Schlusstag ein, die Männer stellten in 37,97 Sekunden einen deutschen Rekord auf und verbuchten die Vorlaufbestzeit. Die Medaillen werden am Sonntag (Männer 21.12 Uhr/Frauen 21.22 Uhr) vergeben.

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Alexandra Burghardt (Burghausen), Lisa Mayer (Wetzlar), Jessica-Bianca Wessolly (Mannheim) und Rebekka Haase (Wetzlar) mussten sich am Freitagvormittag im Münchner Olympiastadion in ihrem Vorlauf lediglich Frankreich (43,24) geschlagen geben. Das deutsche Team, das nicht höchstes Risiko bei den Wechseln ging, verbuchte die fünftbeste Vorlaufzeit.

Das Quartett des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) besitzt im Münchner Olympiastadion gute Goldchancen. Bei der WM im Juli hatte sich das deutsche Team nur den USA und Jamaika geschlagen geben müssen. Neben Lückenkemper ließ auch Tatjana Pinto (Wattenscheid) aus dem Bronze-Quartett von Eugene den Vorlauf aus.

Ob Lückenkemper (Berlin) die Chance auf ihr zweites Gold wahrnehmen kann, ist offen. Nach ihrem Sturz bei ihrem überraschenden Triumph über die 100 m soll voraussichtlich im Laufe des Samstag über einen Start entschieden werden. Lückenkemper hatte sich mit ihren Spikes eine Fleischwunde am linken Knie zugefügt, die genäht werden musste. "Die Ärzte und Physios geben alles", sagte Ronald Stein, der für die Staffeln zuständige Bundestrainer: "Ich bin optimistisch, dass Gina an den Start gehen kann. Das würde unsere Chancen erhöhen."

Die deutschen Männer zeigten bei ihrem Vorlaufsieg einen nahezu perfekten Lauf und saubere Wechsel. Kevin Kranz (Wetzlar), Joshua Hartmann (Köln), Owen Ansah (Hamburg) und Lucas Ansah-Peprah (Hamburg) unterboten ihre eigene nationale Bestmarke um zwei Hundertstel. "Dass es mit dem Rekord geklappt hat, ist sehr, sehr toll", sagte Ansah-Peprah am ZDF-Mikrofon.

A.Rispoli--PV

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