Pallade Veneta - Völler bleibt locker: "Ich bin völlig beruhigt"

Völler bleibt locker: "Ich bin völlig beruhigt"


Völler bleibt locker: "Ich bin völlig beruhigt"
Völler bleibt locker: "Ich bin völlig beruhigt" / Foto: DANIEL KARMANN - SID

Rudi Völler kam, um die aufgewühlte Fußball-Seele zu streicheln. "Ich bin völlig beruhigt und relaxt, am Montag wird die Mannschaft alles reinhauen", versprach der DFB-Sportdirektor während seiner Pressekonferenz vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Foxborough.

Textgröße ändern:

Das verlorene letzte WM-Gruppenspiel gegen Ecuador (1:2) ist für Völler dabei keinerlei Maßstab. "Die Grundvoraussetzungen waren anders", betonte er. "Das war für Ecuador das Spiel der Spiele der letzten 20 oder 30 Jahre. Früher war das bei uns auch nicht viel besser, wenn man schon weiter war." Da wolle man "gerne gewinnen, aber dass ein paar Prozentpunkte fehlen, ist ganz normal". Dies werde am Montag "ganz anders sein. Da geht es ums Weiterkommen oder Nach-Hause-Fahren."

Völler bekräftigte den Glauben, "dass wir alles rausholen, absolut ans Limit gehen, ein richtig gutes Spiel machen und in die nächste Runde einziehen". 2002 hatte Deutschland bei der WM Paraguay im ersten K.o.-Spiel 1:0 besiegt, mit Völler als Teamchef: "Damit könnte ich auch diesmal gut leben."

Insbesondere von der hochkarätig besetzten Offensive mit Jamal Musiala, Florian Wirtz und Kai Havertz erhofft sich Völler im weiteren Turnierverlauf noch mehr. "Wir wissen: Um die ganz großen Ziele zu erreichen, müssen diese Spieler liefern. Das wissen sie auch selbst", sagte er. "Auch da bin ich total optimistisch. Es fehlt nicht viel, damit sie zünden."

Generell sei das DFB-Team "eine Mannschaft, die an richtig guten Tagen am Limit gegen jede Mannschaft gewinnen kann". Allerdings: "Wenn ein paar Prozent weniger da sind, können wir auch gegen einige verlieren, das ist bei ein, zwei, drei Nationen vielleicht anders."

D.Bruno--PV

Empfohlen

Triple: Koch erneut deutsche Meisterin im Straßenrennen

Radprofi Franziska Koch hat sich nach dem Zeitfahren am Freitag auch im Straßenrennen der Frauen den deutschen Meistertitel gesichert. Dank einer Aufholjagd in der letzten Runde siegte die Paris-Roubaix-Gewinnerin aus Mettmann im Zielsprint vor Liane Lippert und U23-Zeitfahrmeisterin Justyna Czapla.

Formel 1: Verstappen crasht - Russell holt Pole Position

George Russell hat sich in einem spektakulären Qualifying die Pole Position für den Großen Preis von Österreich gesichert. Der Mercedes-Pilot setzte mit 1:06,113 Minuten die Bestzeit - profitierte dabei aber auch von einem Crash von Max Verstappen. Dahinter gehen die Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Lewis Hamilton ins Rennen.

Lahm: Kimmich muss ins Mittelfeld

Nach Lothar Matthäus wirbt der nächste Weltmeisterkapitän für eine sofortige Rückversetzung von Joshua Kimmich ins Mittelfeld der deutschen Fußball-Nationalmannschaft - die Diskussion gewinnt Fahrt. "Aleksandar Pavlovic hat in diesem Turnier noch nicht wirklich überzeugt, ich erkenne unglaublich viele leichte Ballverluste", schrieb Philipp Lahm in seiner WM-Kolumne für den kicker. "Er ist nicht optimal positioniert auf dem Feld. Ich sehe deshalb Joshua Kimmich im Mittelfeld."

Finale von Eastbourne: Maria unterliegt Keys

Kurz vor ihrem Start in Wimbledon hat Tatjana Maria ihren insgesamt fünften Titel auf der WTA-Tour verpasst. Im Finale des Turniers im englischen Eastbourne unterlag die 38 Jahre alte Rasenexpertin der an Position zwei gesetzten Amerikanerin Madison Keys mit 5:7, 4:6. Für Maria war es das erste Endspiel seit ihrem Triumph im Londoner Queen's Club im vergangenen Jahr.

Textgröße ändern: