Pallade Veneta - Nach fragwürdigen Äußerungen: DFB-Richter entschuldigt sich bei Hansa

Nach fragwürdigen Äußerungen: DFB-Richter entschuldigt sich bei Hansa


Nach fragwürdigen Äußerungen: DFB-Richter entschuldigt sich bei Hansa
Nach fragwürdigen Äußerungen: DFB-Richter entschuldigt sich bei Hansa / Foto: firo Sportphoto/Jrgen Fromme - FIRO/SID

Nach seinen fragwürdigen Äußerungen hat Stephan Oberholz, der Vorsitzende des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), um Entschuldigung gebeten. Der DFB-Richter hatte bei einer Urteilsverkündigung am Freitag sinngemäß gesagt, dass "ihn Videosequenzen von Ausschreitungen mit Pyro-Beschuss in zwei Spielen von Hansa Rostock teilweise an Bilder aus dem Krieg in der Ukraine erinnert hätten", teilte der DFB am Sonntag mit.

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Dafür habe sich Oberholz telefonisch bei Robert Marien, dem Vorstandsvorsitzenden des Zweitligisten aus Rostock, entschuldigt. Dieser hatte nach Informationen der Bild am Sonntag die Sitzung am Freitag verlassen, nachdem der Richter diesen zweifelhaften Vergleich gezogen hatte.

"Ich kann nicht verhehlen, dass mich Szenen aus den Spielen Rostock gegen St. Pauli und Rostock gegen den HSV, als wechselseitig Pyrotechnik in die Menschenmenge geschossen wurde, an Bilder erinnert haben, wie wir sie momentan täglich in den Nachrichten sehen. Nichtsdestotrotz waren meine Wortwahl und der Vergleich bei der Urteilsbegründung unangemessen. Deshalb entschuldige ich mich dafür", sagte Oberholz: "Es gibt für mich im Stadion nichts Schlimmeres, als wenn Pyrotechnik wahllos in die Zuschauermenge geschossen wird. Dabei werden schwerste Verletzungen unschuldiger Menschen billigend in Kauf genommen. Das werden wir als DFB auch in Zukunft niemals dulden."

E.Magrini--PV

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