Pallade Veneta - Vorbei an Hamilton: Antonelli gewinnt ersten Sprint

Vorbei an Hamilton: Antonelli gewinnt ersten Sprint


Vorbei an Hamilton: Antonelli gewinnt ersten Sprint
Vorbei an Hamilton: Antonelli gewinnt ersten Sprint / Foto: ANDREJ ISAKOVIC - SID

WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli hat Rekordweltmeister und Lokalmatador Lewis Hamilton überlistet und ist zu seinem ersten Sieg im Sprint-Format gerast. In Silverstone lauerte der Italiener acht Runden lang hinter Ferrari-Pilot Hamilton - und setzte dann das entscheidende Überholmanöver zum Erfolg. Dahinter war unterhaltsame Rennaction geboten.

Textgröße ändern:

Die Auswirkungen auf den Meisterschaftskampf sind gering. Antonelli sammelte acht Punkte, immerhin einen mehr als Hamilton - und hat damit nun 47 Zähler Vorsprung. Auch für das Rennen am Sonntag (16.00 Uhr) sind beide die großen Favoriten. Voraussetzung dafür ist ein gutes Qualifying am Samstagnachmittag (17.00 Uhr/jeweils Sky). Mit neun Erfolgen ist Hamilton Rekordsieger in Silverstone, 15 Mal stand er schon auf dem Podium.

Dritter wurde Weltmeister Lando Norris, dahinter folgten der WM-Zweite George Russell, Charles Leclerc, Max Verstappen und Oscar Piastri. Die fünf Fahrer duellierten sich munter mit zahlreichen Überholmanövern. Nico Hülkenberg, der auf der Insel 2025 sensationell seine Premiere auf dem Podium gefeiert hatte, beendete das Rennen auf Platz 13.

Nachdem Hamilton am Freitag zur Pole Position gefahren war, hatte er sich auf ein "tolles Rennen" gefreut. Nachdem er die Startphase überstanden hatte, war dieses vom Energiemanagement geprägt. Die Teams verwendeten unterschiedliche Strategien, um ihre Batterien auf dem Hochgeschwindigkeitskurs aufzuladen. Hinter der Spitze waren viele offene Duelle die Folge. Vorne näherte sich Antonelli Stück für Stück und zog in Runde neun klar vorbei.

A.Saggese--PV

Empfohlen

DFB-Kontrollausschuss untersucht Ausschreitungen in Mannheim

Nach den schweren Ausschreitungen rund um das DFB-Pokalspiel zwischen Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern drohen den Klubs sportrechtliche Konsequenzen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestätigte auf SID-Anfrage eine Untersuchung der Vorfälle durch den Kontrollausschuss.

Heftiger Unfall: Verstappen fliegt in Zandvoort ab

Für Formel-1-Superstar Max Verstappen hat sein letztes Heimrennen in Zandvoort ein jähes Ende genommen. Der Niederländer schied nach einem heftigen Unfall bereits in der ersten Runde aus, der viermalige Weltmeister hatte sich einen seiner ganz seltenen Fahrfehler geleistet. Sein Red Bull schlug in die Streckenbegrenzung ein, Verstappen gab via Boxenfunk rasch Entwarnung. Um die Strecke zu säubern und das Auto zu bergen, wurde das Rennen mit Roter Flagge unterbrochen.

Heidenheim blamiert sich im DFB-Pokal

Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim hat sich ohne seinen gesperrten Trainer Frank Schmidt kräftig blamiert. Der Fußball-Zweitligist unterlag in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II in Oldenburg mit 2:5 (1:3) und scheiterte erstmals seit fünf Jahren an der Auftakthürde.

FIFA-Machtkampf: Der Norden gegen Infantino

Europas Norden steht geschlossen gegen Gianni Infantino. Im FIFA-Machtkampf haben die Verbände aus Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland, Island und den Färöer dem Präsidenten des Fußball-Weltverbandes ihr Misstrauen ausgesprochen. "Die sechs nordischen Fußballverbände haben das Vertrauen in den FIFA-Präsidenten verloren und sind zutiefst besorgt über die Führung und die Entscheidungen auf höchster Ebene innerhalb der Organisation", verkündeten die Verbände am Sonntag nach einem Treffen in Helsinki. Prominenteste Infantino-Gegnerin aus dem Norden ist die norwegische Präsidenten Lise Klaveness.

Textgröße ändern: