Pallade Veneta - Struff furchtlos gegen Sinner: "Sonst bringt es nichts"

Struff furchtlos gegen Sinner: "Sonst bringt es nichts"


Struff furchtlos gegen Sinner: "Sonst bringt es nichts"
Struff furchtlos gegen Sinner: "Sonst bringt es nichts" / Foto: HENRY NICHOLLS - SID

Furchtlos gegen den Topfavoriten: Jan-Lennard Struff glaubt auch im Duell mit dem italienischen Weltranglistenersten Jannik Sinner an seine Chance. "Das wird eine brutal schwierige Aufgabe, das ist völlig klar", sagte der Warsteiner vor dem Viertelfinale in Wimbledon gegen den Titelverteidiger: "Aber klar, natürlich traue ich mir zu, dass ich da etwas schaffen kann. Sonst bringt es nichts, auf den Platz zu gehen."

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Struff erlebt beim Rasenklassiker ein nicht für möglich gehaltenes Märchen, nach der verletzungsbedingten Aufgabe seines polnischen Gegners Hubert Hurkacz steht er sensationell in der Runde der letzten acht. Und weil dieser Tage Struff scheinbar nichts aus der Bahn werfen kann, geht dieser "mit Selbstvertrauen" in den Showdown mit Sinner, gegen den er nach drei Aufeinandertreffen noch ohne Sieg ist. "Ich habe echt gut gespielt", sagte Struff mit Blick auf seine bisherige Reise in London. Nun wolle er sich "bestmöglich" vorbereiten: "Und dann schauen wir, was wird."

Seine Viertelfinal-Premiere im 47. Anlauf bei einem Grand Slam sei "ein absolutes Highlight" seiner Karriere, sagte Struff. Aufgrund der Verletzung seines Gegners sei es schwer gewesen, "auf dem Platz zu feiern, weil es mir natürlich leidtut", sagte der Deutsche: "Aber insgesamt bin ich sehr glücklich, denn das ist eine riesige Leistung für mich. Ich bin 36, mein erstes Viertelfinale – das ist einfach unglaublich."

Und so besteht weiterhin die Möglichkeit, dass zum ersten Mal nach 2012 wieder zwei deutsche Tennisspieler in der Runde der letzten acht stehen könnten. Am Montag spielt Alexander Zverev gegen den Tschechen Jiri Lehecka, und auch der French-Open-Sieger will erstmals das Viertelfinale erreichen.

Zverev selbst hatte Struff im All England Club als "Teddybär" bezeichnet. "Vielleicht mag er mich einfach so", erwiderte der 36-Jährige nun. "Das muss ich ihn mal fragen, wenn ich ihn sehe. Aber wir haben uns jetzt wenig gesehen, weil wir an den anderen Tagen spielen." Für ihn selbst sei Zverev "ein Löwe", sagte Struff: "Wegen der Haare. Und weil er so brüllt."

B.Fortunato--PV

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