Pallade Veneta - Auch neben Klopp: Völler macht weiter

Auch neben Klopp: Völler macht weiter


Auch neben Klopp: Völler macht weiter
Auch neben Klopp: Völler macht weiter / Foto: DANIEL KARMANN - SID

Rudi Völler bleibt dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Sportdirektor erhalten. Der 59-Jährige wird seinen Vertrag bis zur EM 2028 erfüllen - auch neben einem möglichen Bundestrainer Jürgen Klopp. Das bekräftigte Völler am Dienstag in Frankfurt/Main.

Textgröße ändern:

"Es wäre für mich kein Problem gewesen, dem ein Ende zu setzen. Aber dafür hängt mir das alles hier zu sehr am Herzen. Ich mach das gerne und werde weiter helfen, auf meine Art", sagte Völler in einem gemeinsamen Interview von kicker, Funke Mediengruppe, Frankfurter Rundschau, Süddeutscher Zeitung, ARD und Bild.

Klopp habe sich bereits bei ihm gemeldet. In einem längeren Telefonat habe sich "schnell herauskristallisiert, dass das am Ende auch funktionieren kann und wird", ergänzte Völler. Er werde "eng mit dem Bundestrainer zusammenarbeiten", aber: "Es ist halt noch nicht durch", Klopp und der Verband müssten noch Hürden überwinden.

Der Meistermacher von Dortmund und Liverpool aber habe es "seit vielen Jahren verdient, diesen Job zu bekommen", betonte Völler: "Die Erfolge sprechen für ihn." Man wolle nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen, aber: "Ich bin da optimistisch, dass es vernünftige Lösungen geben wird."

In dieser Ansicht bestätigte Völler ein Telefonat mit Oliver Mintzlaff, der als Geschäftsführer von Red Bull noch Chef des "Head of Global Soccer" Klopp (Vertrag bis 2029) ist. "Rudi, du musst weitermachen", habe Mintzlaff gesagt: "Mit dem Jürgen wird das super klappen, das wird kein Problem sein, ihr werdet super zusammenarbeiten."

Er selbst habe sich nach dem WM-Debakel und dem Rücktritt von Bundestrainer Julian Nagelsmann "hinterfragt", sagte Völler: "Macht das jetzt alles noch Sinn?" Alle Verantwortlichen - von DFB-Präsident Bernd Neuendorf über dessen Vize Hans-Joachim Watzke bis hin zu vielen Klub-Vertretern - hätten ihm aber gesagt, "dass sie wollen, dass ich das unbedingt weitermache. Ich kann schlecht nein sagen und mache es auch gerne."

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Fußballer des Jahres: Kane, Gwinn und Kompany geehrt

Die Dominanz setzt sich auch außerhalb des Platzes fort: Der FC Bayern hat bei der traditionellen Wahl zum "Fußballer des Jahres" wenig überraschend alle Preise abgeräumt. Neben Stürmerstar Harry Kane, der in der vom Sportmagazin kicker durchgeführten Wahl zum besten Spieler der vergangenen Saison gewählt wurde, wurden auch Nationalspielerin Giulia Gwinn und Trainer Vincent Kompany ausgezeichnet.

Mihambo muss nach Verletzung Saison beenden

Weitspringerin Malaika Mihambo muss ihre Saison wegen einer Oberschenkelverletzung vorzeitig beenden. Die Tokio-Olympiasiegerin hatte sich die Blessur am Samstag beim Diamond-League-Wettbewerb in Kattowitz zugezogen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Wie der Deutsche Leichtathletik-Verband mitteilte, sollen weitere Untersuchungen über die Schwere der Verletzung Aufschluss geben.

Masters in Cincinnati: Pegula fordert Gauff, Premiere für Fils

Amerikanisches Duell bei den Frauen, Premiere bei den Männern: Beim Masters in Cincinnati hat die Weltranglistendritte Jessica Pegula im Halbfinale Titelverteidigerin Iga Swiatek ausgeschaltet und trifft nun auf ihre Landsfrau Coco Gauff. Bei den Männern greift der Franzose Arthur Fils gegen Frances Tiafoe (USA) nach seinem ersten Masters-Titel.

Test bestanden: Schröder und Co. holen Supercup

Harter Fight, verdienter Sieg: Deutschlands Basketball-Stars um Dennis Schröder haben den Supercup in Hamburg gewonnen und damit Schwung für die anstehende WM-Qualifikation aufgenommen. Trotz einiger prominenter Ausfälle setzte sich der Welt- und Europameister in einem intensiven Finale gegen Kroatien mit 96:87 (50:39) durch, Oscar Da Silva war dabei mit 22 Punkten erfolgreichster Werfer der DBB-Auswahl.

Textgröße ändern: