Pallade Veneta - Serie gebrochen: WM-Finale erstmals seit 1978 ohne Bayern-Profi

Serie gebrochen: WM-Finale erstmals seit 1978 ohne Bayern-Profi


Serie gebrochen: WM-Finale erstmals seit 1978 ohne Bayern-Profi
Serie gebrochen: WM-Finale erstmals seit 1978 ohne Bayern-Profi / Foto: MAURO PIMENTEL - SID

Die stolze Finalserie des FC Bayern ist gerissen: Erstmals seit 1978 steht kein Spieler des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Endspiel der Weltmeisterschaft. Am Mittwochabend scheiterte auch Torjäger Harry Kane mit England im Halbfinale gegen Titelverteidiger Argentinien (1:2). Zuvor hatten bereits die Münchner Michael Olise und Dayot Upamecano nach dem 0:2 Frankreichs gegen Spanien ihre Träume vom Endspiel am Sonntag in East Rutherford begraben müssen.

Textgröße ändern:

Letztmals war 1978 beim Duell von Argentinien mit den Niederlanden kein Bayern-Profi im WM-Endspiel dabei gewesen. 2014 beim deutschen WM-Triumph waren es gar sieben Münchner, 1990 fünf. - Die Bayern-Profis in den WM-Finals von 1982 bis 2022 im Überblick:

1982: Paul Breitner, Karl-Heinz Rummenigge, Wolfgang Dremmler

1986: Lothar Matthäus, Dieter Hoeneß, Norbert Eder

1990: Klaus Augenthaler, Stefan Reuter, Jürgen Kohler, Hans Pflügler, Raimond Aumann

1994: Jorginho

1998: Bixente Lizarazu

2002: Oliver Kahn, Thomas Linke, Jens Jeremies, Carsten Jancker

2006: Willy Sagnol

2010: Mark van Bommel, Arjen Robben, Edson Braafheid

2014: Philipp Lahm, Toni Kroos, Thomas Müller, Mario Götze, Bastian Schweinsteiger, Jerome Boateng, Manuel Neuer

2018: Corentin Tolisso

2022: Dayot Upamecano, Benjamin Pavard, Kingsley Coman

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

"Ich bin sprachlos": Argentinien feiert nächste Auferstehung

Nach dem "Sieg für die Ewigkeit" thronte Lionel Messi auf den Schultern von Enzo Fernández. Argentiniens Comeback-Könige feierten den Finaleinzug und ihren Volkshelden, der mit zwei Vorlagen den unfassbaren Schlussspurt des von einem unbändigen Willen getriebenen Titelverteidigers geprägt hatte. Sie sangen und tanzten auch weit nach dem Happy End noch immer auf dem Rasen von Atlanta vor ihren Fans.

England in Schockstarre: "Fans wütend auf Tuchel"

Thomas Tuchel steckte die linke Hand in seine Hosentasche und lief wie in Trance über den Rasen von Atlanta. Nah, so unglaublich nah war er dran gewesen, den englischen WM-Final-Fluch nach 60 Jahren zu brechen - aber: England bleibt England, selbst mit deutschem Trainer.

"Sieg für die Ewigkeit": Pressestimmen zum WM-Halbfinale

In einer spektakulären Schlussphase dreht Argentinien das WM-Halbfinale gegen England - und hält nach dem dramatischen 2:1 (0:0) den Traum vom erneuten Titelgewinn am Leben. Am Sonntag wartet Europameister Spanien. Die internationalen Pressestimmen zum zweiten WM-Halbfinale im Überblick.

Messi schlägt Tuchel: Argentinien stürmt ins Finale

Argentiniens Comeback-Könige um den unwiderstehlichen Lionel Messi haben England in einem ultra-intensiven Kampfspiel ins Tal der Tränen gestürzt - und greifen einmal mehr nach den Sternen. Dank eines furiosen Finishs in der himmelblau-weißen Hölle von Atlanta setzte sich der Weltmeister mit 2:1 (0:0) gegen Thomas Tuchels Team durch und fordert nun Europameister Spanien im Endspiel am Sonntag vor den Toren New Yorks heraus.

Textgröße ändern: