Pallade Veneta - "Großartig": Trump dankt Infantino im "Fall Balogun"

"Großartig": Trump dankt Infantino im "Fall Balogun"


"Großartig": Trump dankt Infantino im "Fall Balogun"
"Großartig": Trump dankt Infantino im "Fall Balogun" / Foto: MANDEL NGAN - SID

Donald Trump hat Gianni Infantino für die umstrittene Aufhebung der Sperre gegen US-Stürmer Folarin Balogun gedankt und die Entscheidung dem FIFA-Chef persönlich zugerechnet. Infantino habe "eine weitere großartige Entscheidung" getroffen, sagte der US-Präsident bei einem gemeinsamen Auftritt in New York.

Textgröße ändern:

Der "wohl unvergesslichste Moment" sei der Platzverweis für Balogun im WM-Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina (2:0) gewesen, sagte Trump. Die fällige Sperre war jedoch nach einem Telefonat zwischen dem US-Präsidenten und Infantino durch die FIFA-Ethikkommission ohne Nennung von Gründen ausgesetzt und zur Bewährung ausgesetzt worden. Es folgten ein Aufschrei in der Fußballwelt, vor allem aus Europa, und Kritik an der angeblichen Einflussnahme durch Trump. Infantino wies die Vorwürfe zurück. Balogun durfte im Achtelfinale gegen Belgien (1:4) spielen.

Er sei "gezwungen" gewesen, Infantino anzurufen und "eine Empfehlung auszusprechen", sagte Trump nun: "Ich sagte: 'Gianni, ich möchte eine Empfehlung aussprechen. Lass den Mann mitspielen.' Nein, das habe ich nicht gesagt. Ich sagte: Ich möchte eine Beschwerde einlegen, und tatsächlich habe ich das nicht, ich hatte keine Ahnung, was passieren würde", ergänzte Trump.

Es sei insgesamt "so viel besser gelaufen, weil es keine Kontroverse gibt. Sie haben das Spiel gewonnen, unser Team hatte all seine Spieler. Du hast eine weitere großartige Entscheidung getroffen", sagte der US-Präsident an der Seite von Infantino: "Ich weiß, du wirst niemals Anerkennung dafür bekommen." Der FIFA-Präsident habe "mal wieder eine seiner vielen guten Entscheidungen getroffen".

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Tuchel verteidigt Mauertaktik: "Ich übernehme Verantwortung"

Thomas Tuchel hat seine viel diskutierten Entscheidungen beim Aus von England im WM-Halbfinale gegen Weltmeister Argentinien (1:2) abermals verteidigt. "Ich bereue nichts, ich habe versucht, meinem Team zu helfen. Ich habe auf meine Erfahrung, meinen Instinkt und meinen Wettbewerbsgeist vertraut", sagte Tuchel bei der Pressekonferenz, bei der er eigentlich über das Spiel um Platz drei gegen Frankreich am Samstag (23.00 Uhr/ARD und MagentaTV) sprechen sollte.

Kane "in die Abwehr"? Trump wundert sich über Tuchels Taktik

Auch bei US-Präsident Donald Trump hat die Defensivtaktik von Thomas Tuchel beim dramatischen Aus der Engländer im WM-Halbfinale gegen Argentinien für Verwunderung gesorgt. Dass selbst sein Kumpel Harry Kane plötzlich defensiv spielen musste, sei "vielleicht ein Fehler" gewesen, sagte Trump am Freitag bei einer Pressekonferenz im Trump Tower in New York: "Sie führten, und dann haben sie ihren besten Spieler in die Abwehr gestellt, ein klein bisschen offensiv müssen wir schon sein, oder? Aber was weiß ich schon vom Coaching."

Trump und Infantino schwärmen: "Großartigste WM aller Zeiten"

Donald Trump hat vor dem Finale der Fußball-WM in den höchsten Tönen von dem XXL-Turnier geschwärmt. "Dies war das erfolgreichste Sportereignis, vielleicht sogar der Weltgeschichte", sagte der US-Präsident am Freitag im Trump Tower in New York: "Ich dachte, wir seien kein Fußball-Land. Es stellte sich heraus, dass wir eines sind. Ich glaube, das wird so bleiben."

Messi über Badewannen-Bilder mit Yamal: "Foto ist verrückt"

Lionel Messi lächelte. Die Frage nach den Badewannen-Bildern mit Spaniens Jungstar Lamine Yamal (19) musste ja kommen. Und sie kam ausgerechnet von Football-Legende Tom Brady. "Dieses Foto ist verrückt", sagte Messi auf der Bühne des Fanfestes von Manhattan: "Das Leben ist verrückt, und die Tatsache, dass wir beide uns nach diesem Foto bei der Weltmeisterschaft gegenüberstehen, ist unglaublich."

Textgröße ändern: